Tag Archives: Arschlöcher

Bushidos schwule Expertisen

29 Nov

Die Entscheidung des Amtgerichts Berlin-Tiergarten, diverse Strafanzeigen gegen das Lied „Stress ohne Grund“ der Rapper „Bushido“ und „Shindy“ nicht zu verhandeln, da es sich beim Lied um Kunstfreiheit handeln würde, kann ich nach Lektüre des Songtextes durchaus nachvollziehen.

Sicher der Text ist grottenschlecht, geschmacklos, lächerlich und durchaus dazu geignet, Gewaltphantasien und Hass zu transportieren. Dennoch vertrete ich die Meinung, dass das Recht auf Meinungsfreiheit gerade im Kontext eines künstlerischen Anspruchs, ein zu hohes Gut ist, um diese mit der Verlockung auf ein schnelles Verbot zu unterminieren.

Dieser Meinung ist auch Jost Müller-Neuhof im „Tagesspiegel“: Weiterlesen

Sexualität ist kein Verbrechen!

24 Aug

Es gibt Geschehnisse auf der Welt, bei denen ich mich frage, ob die Menschheit noch alle Tassen im Schrank hat. So etwa bei einem Vorfall, der sich in Irland zugetragen hat:

Manchmal dauern die Folgen einer durchzechten Nacht nicht länger als der Kater am nächsten Tag. In einigen Fällen verfolgt einen eine schlechte Entscheidung jedoch ein Leben lang.

Für ein Mädchen, das im Internet derzeit als „Slanegirl“ traurige Berühmtheit erlangt, könnte das womöglich zutreffen. Die 17-Jährige besuchte am vergangenen Sonnabend ein Konzert des US-Rappers Eminem im irischen Slane Castle. Währenddessen soll sie zwei Männer in aller Öffentlichkeit sexuell befriedigt haben. Videos und Fotos der Blowjobs, die andere Besucher gemacht hatten, verbreiteten sich in Windeseile auf Twitter, Facebook und Instagram. Weiterlesen

Die Lust am Krieg

15 Apr

Nachdem der französische Senat erwartungsgemäß der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe nebst Adoptionsrecht zugestimmt hat, fangen die Gegner des Gesetzes an, ihre Contenance zu verlieren. Ein Symptom ist dabei die steigende Zahl homophober Gewalttaten, wie etwa an dem Niederländer Wilfred de Bruijn, der in Paris zusammengeschlagen wurde, weil er mit seinem Freund Arm in Arm spazieren gegangen ist.

Die Protagonisten der Opposition gegen die Homo-Ehe distanzieren sich zwar von dem Vorfall, doch wirken ihre Verlautbarungen reichlich hohl, zumal angesichts der Äußerungen, die das Aushängeschild des französischen Protestes gegen die Öffnung der Ehe und Adoption – eine Frau mit dem bezeichnenden Kunstnamen „Frigide Barjot“ – getätigt hat: Weiterlesen

Die Gedanken sind frei… – reloaded

11 Jan

Der Autor des „kreuz.net“-Nachfolgers hat offenbar genauso wenig Eier in der Hose, wie die Macher des besiegten Hetzportals selbst. Denn wie queer.de meldet, ist auch diese Seite mittlerweile vom Netz.

Klopfen wir uns also auf die Schultern, dass wir Schwulen mittlerweile ausreichend Macht haben, Gegnern den Saft abzudrehen. Stoßen wir an auf das berauschende Gefühl, das einen überkommt, seine Feinde vernichtet zu sehen. Und verschwenden wir keinen weiteren Gedanken an die Frage, was uns das letzlich eigentlich bringt.

Die Gedanken sind frei…

4 Jan

…und lassen sich nicht unterdrücken. Schon gar nicht in Zeiten des Internets. Und daher gibt es jetzt, nach der der erzwungenen Abschaltung des katholischen Hetztportals kreuz.net, offenbar einen Nachfolgerkreuz-net.info. In diesen wird selbstverständlich auch weiterhin von den Umtrieben der bösen Sodomiten berichtet werden, vermutlich angereichert um den Vorwurf, die Schwulen wollten die Meinungsfreiheit abschaffen und aufrechte katholische Streiter für das Abendland zum Schweigen bringen.

Und zumindest letzterer Vorwurf wird sich nach der Episode um kreuz.net schwieriger widerlegen lassen…

Wen interessiert kreuz.net?

9 Okt

Die Internetseite kreuz.net hat es endlich geschafft Aufmerksamkeit zu erregen, mit einem genialen PR-Coup unter Mithilfe des LSVD:

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland hat Strafanzeige gegen die Betreiber und Autoren des Internetportals „kreuz.net“ gestellt. Wie der Verband mitteilte, erstattete er wegen eines Artikels über den verstorbenen Komiker Dirk Bach bei der Staatsanwaltschaft Berlin Anzeige gegen Unbekannt wegen Volksverhetzung. In dem Artikel wurde Bach als „pervers“ bezeichnet.

Jeder der kreuz.net kennt, weiß, dass diese Seite eine Seite von und für Spinner ist, eine Seite für den Bodensatz der Gesellschaft. Diesen gab es schon immer. Und Dank des Internets haben nun auch derartige Subjekte Gelegenheit, sich auszutoben.

Lieber LSVD, „Volksverhetzung“ ist die Sprache der Schwachen und Geistlosen, und darauf mit der geballten Macht des Staates zu reagieren, erscheint mir töricht. Ignorieren und argmentieren ist besser als prozessieren. Denn man bedenke: des einen Volksverhetzung, ist des anderen Meinungsfreiheit.

Echte Deutsche entschuldigen sich nicht!

27 Sep

Nun, das ist doch mal eine gute Nachricht:

Der hessische Landtag hat sich einstimmig für die jahrzehntelange Verfolgung Homosexueller in Deutschland entschuldigt. Alle Fraktionen bedauerten am Mittwoch, dass der berüchtigte Paragraf 175 des Strafgesetzbuches noch bis 1969 in Kraft war.

Eine überfällige Geste, die jeder moralisch intakte Mensch nur begrüßen kann. „Kewil“ und sein“ christlichen“ Streiter auf Politically Incorrect haben dagegen kein Schamempfinden, verhöhnen die Opfer eines totalitären Gesetzes und finden die Entschuldigung lächerlich bis obszön. Weiterlesen

Unser täglich Islam gib uns heute

14 Jun

Nach all meinen negativen Auslassungen zum Papst und der katholischen Kirche, wollen wir nicht vergessen, dass es im Weltmaßstab noch weitaus schlimmere religiöse Ansichten gibt: Weiterlesen

Heteros als Defizit

11 Okt

Anstatt am heiligen Sonntag ihre göttliche Pflicht zu erfüllen und Kinder für den Fortbestand des serbischen Volkes zu zeugen, haben einige hundert schwerst gestörte, geistig verwahrloste und intellektuell unterqualifizierte männliche Exemplare der Gattung Homo sapiens serbiensis ihre Neid gegenüber Schwulen kund getan, weil diese sich nicht mit Frauen herum ärgern müssen und Beziehungen mit Männern eingehen dürfen. Die Polizei verhinderte jedoch größere Gewalttaten und verwies die jämmerlichen Heteros auf ihren angestammten Platz. Der Sachschaden durch die blindwütige heterosexuelle Zerstörungswut beläuft sich auf ungefähr 1 Million Euro und fügt dem Sündenkonto der Heterosexualität, was Verbrechen und Gewalt angeht, wieder einen neuen Aktivposten hinzu.

Share

Cause this is Africa…

9 Jul

Update (9.07.2010): Laut Box Turtle Bulletin war der ermordete Mann in keiner Weise in der ugandischen Homobewegung aktiv. Die Hintergründe des Gerüchts sind jedenfalls reichlich verworren.

Zwar hat die Regierung von Uganda aus Angst vor finanziellen Einbußen Abstand genommen von dem Vorhaben, Homosexualität künftig mit dem Tode zu bestrafen, doch kann sie weiterhin auf eine engagierte Bevölkerung zählen, die weiß, wie man das kleine afrikanische Land vor allzuviel Zivilisation bewahrt: Weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: