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Mit der Möse sieht man besser

27 Mai

Nach diesem Motto scheint man bei Random House zu verfahren, glaubt man der amerikanischen Autorin Deborah Copaken Kogan, die unter dem Titel „Lasst uns über Sexismus reden“ in der WELT schreibt:

Das vom Verlag entworfene Cover zeigt vor pinkfarbenem Hintergrund einen cartoonartigen nackten Torso, dessen Genitalien von einer Kamera bedeckt werden. Ich erkläre ihnen, dass sich normalerweise mein Auge hinter der Kamera befindet, nicht meine Vagina. Gott sei Dank gewinne ich den Kampf ums Cover. Aber nur, indem ich einwillige, das Foto selbst zu machen. Umsonst.

Dieses Beispiel überzeugte mich deutlich mehr von sexistischen Praktiken im Literaturbusiness als die Klage von Kogan über die Ungleichheit im Rezensionsbetrieb: Weiterlesen

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