Tag Archives: eigentümlich frei

Rechter als liberal

25 Okt

In Teilen der liberalen Bloggerszene herrscht gerade ein wenig Unmut über die deutsche Wikipedia, die es gewagt hat, das Magazin „eigentümlich frei“ mit rechtem Gedankengut in Verbindung zu bringen.

Was ich ein wenig unverständlich finde, denn die „eifrei“ mit rechtem Gedankengut in Verbindung zu bringen, sollte nicht schwerfallen.

eigentümlich beschränkt

8 Mai

Weshalb gilt die Förderung der Darstellung homosexueller Liebe als Indoktrination, die heterosexueller hingegen nicht? Weiterlesen

Begrabt die Freiheit, wo ihr sie trefft

16 Apr

Auch wenn ich vermutlich wieder vorgeworfen bekomme, Eulen nach Athen zu tragen, will ich den Ausführungen eines weiteren schmieren-publizistischen Trittbrettfahrers von Bertone kurz nachgehen. Gleich die ganze eigentümlich frei-Redaktion zeichnet verantwortlich für einen Text, in dem sie schon zu Beginn klarstellt, dass ihr Ziel darin besteht, die katholische Kirche von den gegen sie erhobenen Vorwürfen reinzuwaschen. Und das „funktioniert“ so: Weiterlesen

Kampftruppen der Homoklasse

14 Mrz

Noch dümmlicher als Lichtschlag, sind allerdings so manche Leser der „eifrei“:

Man siehts im Fernsehen, zunehmend wird man durch knutschende Gleichgeschlechtliche im Alltag belästigt, aber da schreit kein Kinderschutzbund auf, nein, Schwulsein gehört neuerdings zum Leben dazu. Und in dem Maße, wie diese Kampftruppen in den Medien, der Politik und im Alltag umherziehen, in dem Maße steigert sich meine Abneigung und die meines Umfeldes. Es ist ein ideologischer Kampfplatz geworden, den ich nicht mehr verlassen werde, bis mein Leben wieder eine gesunde Normalität angenommen hat. Es wird damit enden, dass sie sich wieder verstecken müssen, und das wäre auch gut so. Die eigentlichen Intoleranten sind die einzelnen Grüppchen, die von der Masse ständig Toleranz einfordern, bei vielen Themen, und das Tragische dabei ist, dass diese Grüppchen von Politik und Medien hofiert werden.

Bei soviel Idiotie kann wohl nur noch eine Therapie helfen. Oder eine homosexuelle Beziehung…

Was Frauen im Smoking mit der Schweinepest zu tun haben

14 Mrz

André Lichtschlag, Herausgeber der sich als „libertär“ empfindenden Zeitschrift „eigentümlich frei„, hat mal wieder sein Visier runtergeklappt um gegen die Plage der Politischen Korrektheit zu reiten, die sich insbesondere im Umfeld der Homosexuellen breit mache. Sein diesmaliger Aufreger entzündet sich an der „Schweinepest“, an der „Vogelgrippe“ der Moderne – die Homophobie. Genauer gesagt, an einem Bericht des „Spiegel“ über Constance McMillen aus den USA,

18 Jahre jung, [die] wohl im Wortsinne verlautbaren ließ, entgegen der traditionell [an ihrer Schule] leise vorgeschriebenen Regel – Jungs im Anzug oder Smoking, Mädels im Abendkleid – im Smoking erscheinen zu wollen. Weil die Schule bei der altbewährten Etikette auch für Constance keine Ausnahme machen wollte, sind nun gemeinsam mit dem „Spiegel“ gleich auch alle „Bürgerrechtler entsetzt“.

Noch entsetzter ist dagegen Lichtschlag, Weiterlesen

Christlich-islamischer Mob terrorisiert afrikanisches Hochzeitspaar

18 Feb

Wieso liest man hierzu eigentlich keine Kritik bei eigentümlich frei?

In Kenia hat eine wütende Menge die erste private Schwulenhochzeit verhindert: Die Menge stürmte die von dem Paar angemietete Villa und zerrte die Männer nach draußen.

Ich meinte übrigens eine Kritik an der wütenden Menge, nicht an den heiratswilligen Schwulen. Die haben schließlich etwas miteinander vorgehabt, was niemanden sonst etwas angeht. Immerhin hat die Polizei eingegriffen, wenn auch mit einem eigenwilligen Ansatz. Denn es wurden nicht etwa die Angreifer festgenommen, sondern das Hochzeitspaar. Zu seinem eigenen Schutz, versteht sich: Weiterlesen

Hetenfrei und Spaß dabei – Von der düsteren Zukunft des ganz normalen Familienvaters

10 Dez

Bernd Schachtsiek vom Völklinger Kreis, einem Verband schwuler Führungskräfte, hat in der Zeitung „Der Westen“ eine Aussage getätigt, die – so harmlos sie auf den ersten Blick anmutet – bereits anfängt die ersten Kreise zu ziehen. Konkret ging es um die Frage, ob Schwule genau so gute Führungskräfte sein könnten wie Heteros. Naturgemäß beantwortete Schlachtsiek diese Frage mit „ja“, ergänzte allerdings:

„Sie [die Schwulen] sind selbst durch eine Krise [des Coming out] gegangen und gehen deshalb sensibler mit den Sorgen von Kollegen um.”

Was allerdings nicht heißen solle, dass Schwule bessere Mitarbeiter seien als Heteros, auch wenn man berücksichtigen müsse, dass Schwule – so wie es der Artikel dem Völklinger Kreis in den Mund legt – mitbrächten

was Führungskräfte brauchen: Neugierde, Kreativität und keine festen Familienzeiten.

Nun könnte man meinen, solche Ansichten seien eben Ansichtssache, und nicht weiter der Rede wert. Nicht jedoch, wenn man ein von seiner Heterosexualität überzeugter Schreiberling der uns allen wohlbekannten Zeitschrift „eigentümlich frei“ ist. Weiterlesen

Kollektiver Wahn

6 Jul

Während Philipp Gut der Meinung ist, Schwule seien heutzutage gesellschaftlicher Mainstream, legt André Lichtschlag von der „eifrei“ naturgemäß noch einen drauf. Der schwule Stalinismus, er klopft an unser aller Haustür.

Lohnt es sich darüber zu schreiben? Nein, nicht dieses Mal; nicht schon wieder. Es bleibt lediglich festzustellen, dass gewisse heterosexuelle Männer der kollektive Wahn befallen hat.

Vom Scharlatan zum Dissidenten – Libertäre aller Länder vereinigt Euch!

29 Mai

Die 68er nehmen bis heute für sich in Anspruch, die Bundesrepublik liberalisiert zu haben. Damit sind sie kurioserweise der gleichen Meinung wie diejenigen, welche die 68er für alles Übel in Deutschland verantwortlich machen. Und dieses Übel ist natürlich die Liberalisierung, die unter rechtskonservativen Kreisen heutzutage vielfach nur mit dem zum Schimpfwort mutierten Begriff „Politische Korrektheit“ verunglimpft wird. Mit dem Herumtanzen, Herumsitzen, Scheiben einschmeißen und Bömbchen legen, hätten die 68er in Deutschland alles zerstört. Nach den Worten André Lichtschlags, allseits bekannt als kulturreaktionärer „Libertärer“, war diese Zerstörung ziemlich umfassend:

Der Schuss von Karl-Heinz Kurras war die große emotionale Legitimation derer, die sich die Politisierung aller Lebensbereiche auf ihre roten Fahnen schrieben. Ihre folgenschwere Geschichte basiert, so wissen wir jetzt, schon im Beginn auf einer linken Lebenslüge. Sie vernichten seit mehr als vier Jahrzehnten Moral, Freiheit, Ehrlichkeit, Wohlstand, Anstand, Familie, Schönheit und Kultur.

Erster Satz stimmt sogar; zweiter stimmt noch ein wenig; der dritte allerdings ist einfach nur hanebüchen. Sicher, wenn man der Meinung ist, dass früher alles besser war, dann steht man natürlich vor einem Trümmerhaufen der eigenen Werte. Doch was war damals eigentlich gut? Weiterlesen

Die Unschuld der Huren

21 Apr

„Eigentümlich frei“, jenes sich als „libertär“ verkaufende Blättchen, darf man mittlerweile ruhigen Gewissens als rechtskonservative Schmierenpostille bezeichnen. In ihrem Kampf gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen des deutschen und internationalen Schwulentums hat sich ef seit jeher hervorgetan. Kein Wunder also, dass auch angesichts des Marburger Kongresses aus allen Rohren gefeuert wird, um die Welt darauf aufmerksam zu machen, dass der Schwule dabei ist, die Freiheit der ganzen Welt unter dem Mantel der Political Correctness zu ersticken.

Diese Mal bedient man sich dafür einer Pressemitteilung der Initiative „Für Freiheit und Selbstbestimmung“, einer mit so illustren Blättchen wie der „Jungen Freiheit“ und stramm Reaktionären wir Norbert Geis und Gabriele Kuby kungelnden Bewegung, bekannt dafür, es mit Redlichkeit, Humanität und Moral nicht allzu ernst zu nehmen.

Die Pressemitteilung beginnt von Seiten der ef mit den Worten: Weiterlesen

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