Tag Archives: Ein Käfig voller Narren

Auf den Punkt gebracht …

3 Nov

… hat Monsieur Timo

Eine sehr gemeine, sehr subjektive und immens schlechtgelaunte Liste schwuler Peinlichkeiten

In Schöneberg muss endlich schwul gefickt werden dürfen!

8 Aug

Glaubt man gewissen Kreisen der schwulen „Community“, hat man als Schwuler so seine Pflichten zu erfüllen um dem kuscheligen Szenekollektiv gerecht zu werden und auch weiterhin stolz das Etikett „homosexuell“ tragen zu dürfen. Dazu gehört, dass man sich im Szeneviertel fröhlich durch die Gegend fickt, weil dies voll emanzipatorisch, politisch und schwul sei und überhaupt, die Homos wesensmäßig sowieso nicht zur selben Spezies Mensch wie die Heten gehören.

Wem das allerdings nicht liegt und wer sich sein Leben eher so vorstellt, einen Partner zu finden, mit dem man unter Umständen zusammenziehen oder den man gar heiraten kann, den trifft der Bannfluch aus den Reihen emanzipatorisch-revolutionärer Schwulenkreise. Anstatt sich mit dem Gedanken abzufinden, dass Menschen nun mal verschieden sind und deshalb unterschiedliche Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen an das und vom Leben haben, können es diese Blockwarte einfach nicht ertragen, dass sich nicht jeder Schwule an die von ihnen aufgestellten Normen hält, wie ein authentisch „schwules Leben“ auszusehen hat.

Und so kommt es immer wieder zu kindischen Kommentaren, wenn irgendeine Organisation der Welt eine Umfrage präsentiert, die folgendes aussagt: Weiterlesen

Von Stonewall zu Aids. Bald in 13 Jahren

8 Aug

1970 hatte noch niemand etwas von «gay pride» gehört – ja, das Wort «gay» ist noch nicht einmal Bestandteil des deutschen Wortschatzes. Doch die Rock- und Popmusik bietet Homosexuellen bald die Möglichkeit zum Coming-out. Freddie Mercury und seine Band Queen gehören zu den treibenden Kräften dieser Entwicklung, die 1969 in New York mit Demonstrationen von Transvestiten begonnen hatte.

In Europa spielt Deutschland eine Vorreiterrolle, insbesondere dank des Engagements von Filmemachern wie Rosa von Praunheim und Rainer Werner Fassbinder. In Frankreich wird das Thema Homosexualität dagegen in Komödien wie «Ein Käfig voller Narren» oder in medizinischen Fernsehsendungen abgehandelt.

Im Bereich der Popmusik ermutigt der bisexuelle, androgyne David Bowie viele Homosexuelle zu mehr Selbstbewusstsein. Doch die Back- und Darkrooms der Schwulenbars tragen schon bald zur Ausbreitung von Aids bei.

Heute abend auf arte: Die wilden Seventies. Letzte Folge: Die rosa Revolution

Ob der Beitrag noch differenzierter heraus arbeitet, wie und warum die Riots in der Christopher Street mehr oder weniger direkt zum Schwulen-Krebs der 80er führten? Vielleicht sogar den dazugehörigen gesellschaftlichen Backlash benennt?

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