Tag Archives: Eurovision Song Contest

Irrwitzig – peinlich – schwul

29 Dez

Im Rückblick der Welt auf die irrwitzigsten Meldungen des Jahres findet sich auch folgende vom April 2011:

Ein „W“ zu viel hat der Stadt Düsseldorf in der heißen Phase des Eurovision Song Contest (ESC) eine peinliche Panne beschert: In dem Begleitheft zu dem Musikwettbewerb ist auf Seite 45 statt „Aktionstag der Schulen“ als Programmpunkt „Aktionstag der Schwulen“ gedruckt.

Andererseits war der Druckfehler so absurd nun auch wieder nicht. Oder womit hat Ihr homosexueller Freund am 10., 12. und 14. Mai diesen Jahres seine Abende verbracht? Weiterlesen

Schwule Frauen

10 Mai

Wer ist Amanda Nikolic? Irgend so eine Künstlerin halt, die irgend so einen Sänger beim diesjährigen Eurovision Song Contest assistiert. Aber Tanzen und Singen ist nicht alles was Frau Nikolic kann, denn wie so viele Künstler vor ihr, hat sie auch was Kluges zu sagen:

„Ich bin mit dem Thema Homosexualität aufgewachsen, meine Schwester ist lesbisch“, erzählt die Single-Frau.

Und nicht nur das: Weiterlesen

Mütterchen, du machst mich krank!

16 Mai

Natürlich war nichts anderes zu erwarten:

Teilweise im Würgegriff wurden am Samstag mindestens 20 Männer und Frauen aus Russland und Weißrussland vor der staatlichen Lomonossow-Universität abgeführt. Auch ein US-Bürger wurde festgenommen. Die Demonstranten hatten bei der nicht genehmigten Kundgebung Plakate entrollt, auf denen die Einhaltung der Menschenrechte für Schwule und Lesben gefordert wurde. Augenzeugen berichteten, dass Polizisten der Spezialeinheit OMON die Demonstranten jagten und sie in Gefängniswagen sperrten.

Nur, was folgt daraus? Meiner Einschätzung nach lautet die einzige vernünftige Reaktion: Boykott des Song Contest durch möglichst viele Sänger. Nichts könnte die selbstverliebte autoritäre Elite Russlands mehr blamieren als ein totaler Reinfall des mit viel Prestige verbundenen Schlagerevents. Noch ist es nicht zu spät das Land zu blamieren und es moralisch anzuklagen.

Mag auch Gorbatschow sich erneut darüber beklagen, wie böse die deutsche Öffentlichkeit mit dem armen Mütterchen Russland umgeht. Doch dem Mütterchen muss endlich die Meinung gegeit werden.

Guildo hat uns lieb

16 Mai

Der schöne Oscar Loya, Deutschlands Kandidat für den Schlager Grand Prix und offen schwul mit einem Immobilienmakler nebst Hund lebend, hat bislang noch kein Wörtchen über die dämlichen Reaktionen bezüglich Homosexualität, von seiten der Repräsentanten des dümmsten Landes der entwickelten Welt, verlauten lassen.

Anders dagegen Guildo Horn:

„Ich konnte vor Wut nicht schlafen, als ich erfuhr, dass die friedliche Schwulenparade verboten ist“, sagte das deutsche Jury-Mitglied Guildo Horn der „SZ“. „Wir leben im Jahr 2009, das ist ja wie im Mittelalter.“

Russland, eben.

Ein bisschen Prügel hat noch keinem Schwulen geschadet

5 Mai

Wer sich in Russland als schwul outet, erlebt sehr schnell den Volkszorn der aufrechten Bürger. Unsere Bundesregierung sieht für Schwule und Lesben in Moskau aber keine weitere Gefahr:

„Das Auswärtige Amt empfiehlt in seinen Reise- und Sicherheitswarnungen für Russland, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere beim Besuch von Menschenansammlungen walten zu lassen. Dieser Hinweis gilt auch für die Besucherinnen und Besucher des Eurovision Song Contest, auch wenn davon auszugehen ist, dass dieser wie andere Großereignisse durch die russische Polizei besonders geschützt wird“, teilte Staatsminister Gernot Erler mit.

Vielleicht sollte Herr Erler sich mal an Volker Beck wenden, der in Moskau bereits wundervolle Erfahrungen sowohl mit dem Pöbel als auch der örtlichen Staatsmacht hat machen dürfen

Egal was unsere hochverehrte Bundesregierung sagt: allen Homos ist dringend abzuraten, nach Moskau zu fahren. Russland ist einen Besuch nicht wert. Und der Eurovision Song Contest eh nicht.

Ex Oriente Tenebrae

9 Apr

Das dümmste aller entwickelten Länder hat wieder zugeschlagen:

In Russland wurden offenbar zwei homosexuelle Männer verhaftet, weil sie Schilder mit der Aufschrift „Homosexualität ist normal“ und „Ich bin stolz auf meine Homosexualität“ in der Öffentlichkeit trugen. Ein Richter in Rjasan, rund 200 Kilometer von Moskau entfernt, begründete seine Entscheidung mit einem Gesetzt, dass „homosexuelle Propaganda“ gegenüber Minderjährigen verbietet.

Und wo ist Schröder derweil? Lässt sich vom Busenkumpel Putin wahrscheinlich mit Kaviar und Wodka füttern.

An dieser Stelle sei noch einmal daran erinnert, dass der diesjährige Eurovision Song Contest in der Hauptstadt des dümmsten aller entwickelten Länder statt findet. Weiterlesen

Schwul wie Oscar

4 Apr

Oscar Loya ist schwul!

Wer bitte?

Na der da! Der deutsche Beitrag zum Grand Prix. Ein Schlagersänger. Ein Frauenschwarm. Schwul! Und verliebt ist er auch noch! In einen Mann! In einen Immobilienmakler!

Und einen Hund haben die beiden auch noch! Einen männlichen Hund! Und sie leben in München! Und kaufen auf dem Viktualienmarkt ein! Und spazieren an der Isar!

Die BILD jedenfalls ist entzückt.

Ich bin es auch.

Er wahrscheinlich nicht.

Unglaublich …

21 Jan

… was die Süddeutsche da behauptet:

Homosexueller beim Grand Prix

titelt das Blatt über den russischen Vertreter beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Doch wer würde so eine Ungeheuerlichkeit glauben? Ein Homosexueller beim Grand Prix?! Was für ein Unsinn! Homosexuelle hören schließlich Hardrock, auch wenn sie davon manchmal ganz durcheinander kommen, wie der folgende Text verdeutlicht:

Also mit 14 hatte ich eine Phase wo ich mir nur vor Männern einen runtergeholt habe doch dann nach einem halben jahr hat sich das geändert und ist bis heute so geblieben! mich machen Frauen einfach geil… schon wenn ich manche im bikini sehe werde ich geil! wenn ich mir jetzt männerkörper angucke bekomme ich keine Latte aber manchmal (ich weiß nicht warum) sehe ich iwas im internet oder im fernseh und dann bekomme ich auch bei männern eine latte! Ich könnte mir aber nie davor einen runterholen! Ich habe eine Rockband, spiele Gitarre und höre Metall oder Hard Rock!

Eurovision Song Contest 2009 – Homos unerwünscht

11 Dez

Warum? Na, weil Onkel Luschkow das so will:

Die Zurschaustellung von Homosexualität werde auf «den Strassen, Plätzen, bei Märschen und Demonstrationen» nicht geduldet, sagte Luschkow bei der feierlichen Übergabe der Grand-Prix-Stafette durch die Stadt Belgrad.

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