Tag Archives: Homophobie ist Antikapitalismus

Die Kritik am Schwulenmord als Ausdruck unterkomplexer, repressiv-faschistischer Gesinnung unter besonderer Berücksichtigung feministisch-queerer Idiotie

2 Dez

Berlin ist eine Stadt voller seltsamer Menschen, ein Zufluchtsort für diejenigen, die in der normalen Welt keinen Fuß auf den Boden bekommen würden. Die ganze Stadt wimmelt von „Lebenskünstlern“, „Kreativen“ und grünen Besserwissern, von Altkommunisten, Islamisten und Rechtsextremisten – und am Wochenende kann man keinen Meter laufen, ohne auf besoffene britische Teenager zu stoßen, die an Berlin cool finden, dass man hier auf den Gehweg kotzen kann, ohne das es jemanden interessiert. Nur in Berlin ist es möglich, das jemand wie Renate Künast – die anderswo  nicht mal einen Job als Hofnarr bekommen würde – tatsächlich eine Chance hat, zum Bürgermeister gewählt zu werden.

Wie verrückt Berlin ist, beweisen zudem die nahezu alltäglich stattfindenden Konferenzen irgendwelcher Geistes- und Sozialwissenschaftler, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, das System zu dekonstruieren und dessen Widersprüche gnadenlos bloßzustellen, wozu natürlich auch gehört, fleißig von eben jenem System subventioniert zu werden, weil es in der realen Welt schließlich niemanden interessiert, was man so von sich gibt. Weiterlesen

Macht schwul sein reich?

21 Aug

Dass aus der politischen Führungsebene des afrikanischen Staates Uganda nur Unsinn kommt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Die First Lady des Landes hat nun die These bestätigt, dass Männer und Frauen tatsächlich gleichwertig sind – zumindest wenn es um Idiotie geht:

Bei einem Anfang August veranstalteten Jugendtreffen an der Makere-Universität in Kampala kritisierte Museveni schwule Aktivisten als Aufrührer, die mit der „Wahl“ ihrer sexuellen Orientierung nur von kapitalistischen Kräften getrieben seien: „Leute behaupten, Gott habe sie so geschaffen. Aber es geht nur ums Geld“, erklärte die 62-Jährige. „Der Teufel schürt Feuer, um unsere Nation zu vernichten“, sagte sie nach Angaben der Zeitung „New Vision“. Weiterlesen

Homos in der Hurenkirche

6 Mai

„Biedermann und die Brandstifter“ scheint mir die treffendste Bezeichnung, um das Verhältnis des „christlichen Informationsforums“ medrum zu seinen Lesern zu kennzeichnen. In diesem „christlichen“ Forum reicht es aus, das Veranstaltungsprogramm des Forums „Homosexuelle und Kirche“ anläßlich des Ökumenischen Kirchentags kommentarlos zu posten und schon steht der Mob Gewehr bei Fuß und legt an: Weiterlesen

Zahlesel

10 Mrz

Politik ist nichts anderes, als die Durchsetzung eigener Interessen mit dem Geld anderer. Ein sehr schönes Beispiel für diese Weisheit, zeigt uns das Parlament von Florida: Weiterlesen

Für heterosexuelle Freiräume – Dr. Mottes Kampf gegen den schwulen Kapitalismus

28 Aug

In Berlin, diesem hochsubventionierten Taka-Tuka-Land, in dem es zum Volkssport der selbsternanten revolutionären Klasse gehört, die Autos derjenigen anzuzünden, die dafür sorgen, dass die revolutionäre Klasse ihr Grundeinkommen jeden Monat pünktlich auf dem Konto hat; in dieser Stadt des allgegenwärtigen Irrsinns, findet jedes Jahr die sogenannte „Fuckparade“ statt. Dieses Event ist sozusagen das pazifistische Äquivalent zur Autoverbrennung: Lauter gutbürgerliche Söhne und Töchter aus Tübingen und Reutlingen, die nach Berlin gekommen sind, um mal so richtig authentisch „alternativ“ leben zu können, das heißt gegen den Kapitalismus und die Kommerzialisierung zu demonstrieren, während man gleichzeitig von Papis Kohle lebt.

Der Begründer der Love-Parade, „Dr. Motte“, hat sich mittlerweile von seiner Erfindung distanziert, weil diese zu, äh-bäh, „kommerziell“ geworden sei. Seitdem tanzt er auf der Fuckparade mit und demonstriert gegen die „schwule Politik“ in der Stadt: Weiterlesen

Fortschritt

11 Jul

Gilbert von Gilbert & George, ist immer wieder gut für eine kluge Bemerkung. Auf die Frage der Welt, ob er den Wandel des Londoner East End von einer armen Arbeitergegend zu einer mit schicken Clubs, Bars und Modeläden bedauert, gibt er zur Antwort:

Ich sage immer: Früher liefen wir Gefahr, verhauen zu werden. Heute laufen wir Gefahr, vollgequatscht zu werden. Ich finde, das ist eine Verbesserung.

Wir da oben, ihr hier unten

12 Mai

Die sozialen Proteste im Zuge der Wirtschaftskrise, weiten sich offenbar aus:

Ein homosexuelles Paar ist in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Schöneberg beleidigt und anschließend bei einer Rangelei mit vier jungen Männern leicht verletzt worden. Die beiden 25 und 36 Jahre alten Männer wollten in einer Bankfiliale am Nollendorfplatz Geld abheben, als sie zunächst von zwei 18-Jährigen beleidigt wurden, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Die Täter schlugen auf den 25-Jährigen ein. Als sein Freund ihm helfen wollte, wurde er von den beiden anderen Männern angegriffen.

Man muss die Täter schon verstehen. Denn es ist wirklich nicht gerade nett von den Schwulen, in Zeiten stiegender sozialer Ungerechtigkeit ihren Reichtum dermaß schamlos zur Schau zu stellen.

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