Tag Archives: Katholiken gegen Schwule

Wenn dialogverweigernde Israelis die gleiche Empörung hervorrufen wie abartige Lustknaben…

15 Jul

Nun hat er sie  also verboten in Deutschland, die  „Internationale Humanitäre Hilfsorganisation“ (IHH). Die Begründung des Bundesinnenministers, die IHH

unterstütze die im Gazastreifen herrschende Hamas und richte sich damit gegen den Gedanken der Völkerverständigung,

klingt plausibel. Heinz Josef Algermissen wird das Verbot empören. Der Präsident der deutschen Pax-Christi-Sektion hatte Anfang Juni

eine schonungslose Aufklärung der israelischen Militäraktion gegen Friedensaktivisten gefordert. Den Angriff auf einen Hilfskonvoi vor der Küste des Gazastreifens bezeichnete der Fuldaer Bischof am Dienstag in Berlin als Tragödie und «menschliche Katastrophe». Die Untersuchung erfordere internationale Beobachter. Algermissen verlangte, die Verantwortlichen für den Einsatz und die Todesschüsse müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Zugleich appellierte der Bischof an die internationale Staatengemeinschaft, Israel zum Dialog zurückzubringen und mit ihm einen Weg aus der Krise des Nahostkonflikts zu suchen.

Ich weiß nicht, ob sich Algermissen in der Israel-Frage mit seinem Vorgänger, (Militär-)Bischof Johannes Dyba, einig gewesen wäre. Weiterlesen

Schätzchen…was willst Du mir eigentlich sagen?

14 Jul

Im argentinischen  Buenos Aires hat die Katholische Kirche eine große Menschenmasse mobilisiert, um gegen das geplante Gesetz zur Einführung der Homo-Ehe zu protestieren. Dabei fiel das Foto einer Frau auf, die ihren Unmut über die gleichgeschlechtliche Ehe folgendermaßen artikulierte:

Und nun die Frage des Tages:

Was stimmt an der Aussage dieser Frau nicht?

Overbeck gegen Gott

11 Jun

Bischof Franz-Josef Overbeck, der gemeint hatte Homosexualität sei Sünde, hat sich in einer öffentlichen Diskussionsrunde im Essener Dom gemäß seines Arbeitsvertrages dahingehend korrigiert, dass er nicht Homosexualität an sich, sondern nur ausgelebte Homosexualität für eine Sünde halte. So weit, so banal.

Aber banal hin, banal her, den anwesenden Homos gefiel auch diese Aussage nicht und so murrte man sich gegenseitig an. Merkwürdig: Was hat man denn erwartet? Weiterlesen

Schwule ins Gefängnis – der Liebe wegen

2 Jun

Gabriele Kuby erklärt in einem Beitrag bei kath.net, warum in unserer Gesellschaft die Liebe keine Chance mehr hat:

Aber warum zerschellt der Traum der Liebe so oft? Darauf gibt es eine historische und eine moralische Antwort:

Die sexuelle Revolution, die Ende der sechziger Jahre ins Werk gesetzt und Schritt für Schritt in Gesetze gegossen wurde: Freigabe der Pornographie (1973), Erleichterung der Scheidung (ab 1969), Straffreiheit der Abtreibung (1992 – 1995), vollständige Abschaffung der Strafbarkeit der Homosexualität (1994), Gender-Mainstreaming als Leitprinzip der Politik (1999), „Homoehe“ (2001), Legalisierung der Prostitution (2001), parlamentarische Anträge auf Aufnahme der „sexuellen Identität“ ins Grundgesetz (2009).

Wenn ich das richtig verstehe, wird die Liebe also erst dann obsiegen, wenn ich als Schwuler im Gefängnis sitze.

Die faulen Früchte der Heterosexualität

19 Mai

Man könnte meinen, man befindet sich in Polen oder Russland, aber es ist tatsächlich in Frankreich geschehen:

In Lyon ist es am Dienstagabend zu Zusammenstößen zwischen Homosexuellen, strenggläubigen Katholiken und Rechtsradikalen gekommen. Vor einer Kathedrale der französischen Stadt protestierten rund 200 Homosexuelle mit einer Küss-Aktion gegen Intoleranz und Homophobie.

Und wie hat man sich diese „Zusammenstöße“ vorzustellen? Weiterlesen

So gewinnt man nichts

18 Mai

Ja, wir sind zuweilen alle wütend. Aber eine solche Aktion bringt gar nichts:

Die radikale Schwulenbewegungen „Rainbow Sash“ hat für kommenden Pfingstsonntag in den USA mehrere Störungen in katholischen US-Kirchen angekündigt. Unter anderem soll die Messe des Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, Kardinal Francis George, Erzbischof von Chicago, gestört werden.

Katholiken, Marx und schwule Zipfel

26 Apr

Die Katholische Kirche, in den letzten Monaten in die Defensive gedrängt, wagt den Gegenschlag und beweist in Gestalt des Internetportals „kath.net“ die Richtigkeit der Marxschen Formulierung, dass das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein eines Menschen wesentlich bestimme. Die ewige Frage der Homosexualität bietet dafür ein anschaulichen Beispiel.

Es ist natürlich vollkommen logisch, dass Rom, als hierarchische, quasi autoritär geführte Organisation, mit einem Sexualbild, das im Wesentlichen auf Fortpflanzung angelegt ist, Homosexualität für nicht ganz okay halten muss. Auf der anderen Seite ist es nur folgerichtig, dass ein Schwuler, der den Zauber der Liebe am eigenen Leib erfährt, gar nicht verstehen kann, was an einer Beziehung zu einem Mann denn nun so verwerflich sein soll, nur weil man statt einer Vagina einen Schwellkörperschlauch zwischen den Beinen mit sich herum trägt.

Diese unterschiedlichen Ebenen des Seins machen es höchst schwierig, bei Diskussionen zwischen Homos einerseits und der offiziellen katholischen Lehrmeinung andererseits, zu einen halbwegs übereinstimmenden Konsens zu kommen. Weiterlesen

Der böse Bengel Overbeck

13 Apr

Immer wieder erstaunlich, mit welchen Äußerungen man hierzulande einen Sturm in Wasserglas provozieren kann. Genau das hat nun Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck bei „Anne Will“ getan. Der Anlass:

Konfrontiert mit provozierenden Aussagen von Regisseur Rosa von Praunheim sagte er: „Homosexualität ist eine Sünde. Das widerspricht der Natur von Mann und Frau.“

Ist nicht wahr, oder? Weiterlesen

Die Schlammschlacht ist eröffnet!

13 Apr

Halleluja! Endlich sagt ein Würdenträger der Katholiken laut, deutlich und unmissverständlich, was sowieso viele denken. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone zerreißt den Schleier der Unschuld und deckt die hässliche Fratze von uns allen hier auf. Die Fratze von Dir, von Dir, von Dir und von mir selbst natürlich auch. Wir Schwule sind alle Schweine, alle Kriminelle auf Abruf und wenn noch nicht jetzt, dann irgendwann: Weiterlesen

Gott liebt auch Katholiken

1 Mrz

Frage: Gibt es eigentlich irgendeinen Ort auf der Welt, wo Homos der Katholischen Kirche keinen Ärger machen?

Antwort: Nein! Aber das hat sich Rom selbst zuzuschreiben. Bin gespant, wie lange die Chefs der Katholiken das noch durchhalten.

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