Tag Archives: Klaus Wowereit

Drogen, Rockmusik und Hurerei

20 Jul

Anlässlich des CSD wurde in Berlin am Vorabend der diesjährigen Parade erstmals ein Gottesdienst gefeiert. Neben Klaus Wowereit wirkte dabei der Superintendent für den Kirchenkreis Berlin-Mitte, Bertold Höcker, mit. Dieser erinnerte in seiner Predigt

an die Basisbotschaft von Christus: „Ihr seid geliebt“. Sich darauf zu gründen, geliebt zu werden, führe auch zu einer besonderen Verantwortung, wie sie Wowereit angemahnt habe. Schwule und Lesben gefielen sich oft in einer Opferhaltung als verfolgte Elite, sagte Höcker. „Diese Opferhaltung ist sehr gemütlich, aber nicht christlich.“ Er forderte sie auf: „Schluss mit dem Opfer, hin zur Verantwortung.“

Eine gänzlich andere Sicht auf das Thema „Homosexualität und Christentum“ präsentierte ein Herr Schimmelpfennig, der auf medrum.de in einem Brief an Höcker erklärte:

War selber früher kommunistischer Staatsfunktionär der DDR und Atheist, landete aber nach der Wende in Kreisen, die das bejubeln, was Sie predigen: Freier Sex, natürlich in Verbindung mit Alkohol und anderen Drogen, so habe ich das erlebt – und ich wünsche es niemanden, da rein zu kommen!!! Dazu all die hämmernde Rockmusik und natürlich Hurerei. Weiterlesen

Schwulis immer, Künast nimmer!

2 Aug

Ich gehe ja eigentlich nicht (mehr) wählen, aber wenn nächstes Jahr der Berliner Bürgermeister neu gewählt wird, und Renate Künast tatsächlich gegen Wowi antritt, werde ich mit abstimmen.

Denn diese Frau muss verhindert werden! Da gibt es für mich kein wenn und aber.

Mein erstes Mal im Café Berio

5 Jul

Alle anderen Lokalitäten waren dicht, fußballtechnisch. Ehrlich. Nur vor diesem seit sieben Jahren standhaft gemiedenen Etablissement waren Plätze frei. Wie hieß es immer so schön, hier seien die Kellner ungemein attraktiv, dafür arrogant. Nach meinem Dafürhalten passten beide Charakterisierungen nicht. Aber dazu später. Zuerste einmal wunderten wir uns über die Farbe der von uns bestellten Schoko-Milchshakes. Weiterlesen

Jeder hat das Recht auf Privatsphäre

10 Mai

Ich bin Kanzler der Deutschen, nicht Kanzler der Schwulen.

Dieses ihm zugeschriebene Zitat hat Altkanzler Schmidt in einem Leserbrief an die Welt unlängst dementiert. In einem Interview mit der Welt am Sonntag legt Schmidt jetzt eine Achtung vor dem Privatleben an den Tag, wie sie heutzutage selten ist: Weiterlesen

If you going to San Francisco… (be sure to ask, why this city is so much more productive)

7 Dez

Dass Klaus Wowereit so oft auf Reisen geht, muss man als Glücksfall für Berlin bezeichnen. Nicht nur wirbt er damit global für den Tourismusstandort Berlin, gleichzeitig jedoch bleibt der deutschen Hauptstadt seine Anwesenheit und somit ein mehr seiner Politik erspart. Denn eines sollte man auch angesichts des Hype um das „sexy“ Berlin nie vergessen: Berlin ist und bleibt das Schmuddelkind unter allen Hauptstädten entwickelter Länder; Berlin ist und bleibt eine Peinlichkeit unter den zivilisierten Metropolen dieser Erde. Die Wirtschaftskraft ist blamabel, die Cabriolet-Dichte gering, die Bürokratie uferlos, die Bildung grottenschlecht, die Zahl der von Staatsfürsorge abhängigen Menschen immens. Summa summarum ist es also ein Witz, dass ausgerechnet der Bürgermeister einer solchen Stadt um die Welt jettet, um irgendwelchen Zuhörern zu erklären, wie toll Berlin ist.

Man muss es wahrscheinlich so sehen wie es ist: Weiterlesen

Niemand hat die Absicht, einen Homosexuellen zu diskriminieren

2 Dez

In Meersburg rudert man zurück:

Die CDU ist sehr weltoffen, ich kenne keinen, der Schwule oder Lesben diskriminieren will

Oder vielleicht doch einen oder zwei?

Die im Laufe der Diskussion zu diesem Antrag von zwei Teilnehmern geäußerten Ansichten zum Thema Homosexuelle entsprechen deren persönlicher Auffassung und geben weder die Meinung des Ortsverbandes noch der CDU zu diesem Thema wieder

Die Anregung eines örtlichen SPD-Funktionärs, die Teilnehmer mit persönlicher Auffassung zu einem Parteiaustritt zu bewegen, stößt bei der CDU auf keine Gegenliebe:

„Wir haben Meinungsfreiheit“, zudem habe Werner Leicht niemanden persönlich beleidigt.

Sag mal, CDU Meersburg, wenn einer Juden als Schmarotzer bezeichnet oder Schwarze als intelligenzgemindert, ist das dann auch keine persönliche Beleidigung? Immerhin: Weiterlesen

Frauen an die Macht

23 Sep

Zumindest, wenn es nach Ingo Appelt geht:

„Ich bin jemand, der sagt, wenn du gegen Merkel antreten willst, musst du schon mit einer Frau kommen. Mein Lieblingskandidat – ganz ehrlich – wäre Herr Wowereit gewesen. […] „Weil er was Weibliches, was Modernes hat. Die FDP tritt ja mit zwei Mädchen an: Frau Koch-Mehrin und Guido.“

Und jetzt alle lachen!

Wowereit und die lupenreine Demokratie

20 Mai

Ja, ist es denn die Möglichkeit? Unser aller Wowi hat dem Regierenden in Moskau mal so richtig den Marsch geblasen. Sehr diplomatisch natürlich, aber immerhin:

„Mit Betroffenheit habe ich das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen Schwule und Lesben vor dem Eurovision Song Contest in Moskau zur Kenntnis genommen. Das Demonstrationsverbot für Homosexuelle und auch das unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei sind mit liberalen und demokratischen Rechten nicht zu vereinbaren. Vielmehr sollte die Polizei in Moskau friedlich demonstrierende Schwule und Lesben schützen, die sich für ihre Rechte einsetzen.“

Pech nur, dass Russland überhaupt kein liberaler und demokratischer Staat sein will, sondern sich, wenn überhaupt, alleine dem Mehrheitswillen der Bevölkerung verpflichtet sieht. Und die lehnt Homos nun mal ab. Das ist lupenreine Demokratie.

Arm, aber deutsch

16 Feb

Klaus Wowereit ist sicher: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Und zwar die amerikanische, die ist nämlich homophob. Wir dagegen sind tolerant, weshalb wir sogar einen wie ihn als Bürgermeister ertragen: Weiterlesen

Warum Intoleranz manchmal notwendig ist

16 Nov

Es war im Herbst 2005, als in Berlin ein Grußwort des Regierenden Bürgermeisters an ein Fetisch-Festival für Unmut sorgte. Nicht nur die CDU empörte sich, die

Bilder in der Werbebroschüre „zeigen unumwunden Akte enthemmter Gewalt“ und „faschistoide Motive“.

Doch aller öffentlich artikulierte Abscheu half nicht, das Festival scheint sich etabliert zu haben und fand so auch in diesem Jahr erneut statt. Dieses Jahr jedoch gab es erstmals massive Proteste von Anwohnern: Weiterlesen

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