Tag Archives: Kundgebung

Vielfalt statt Einfalt

10 Jan

Gay West unterstützt den Aufruf zur Kundgebung „Hamburg demonstriert Vielfalt“ am 24.1.2015:

Seit mehreren Monaten erlebt Deutschland eine rückwärtsgewandte Diskussion über Sexualpädagogik sowie den Umgang mit der Vielfalt sexueller Identitäten und Orientierungen im Schulunterricht. Unter dem Motto „Der Regenbogen gehört uns“ rufen die „Besorgten Eltern“ für den 24. Januar 2015 zu einer Demonstration in Hamburg auf. Sie richtet sich unter anderem gegen eine angebliche „Frühsexualisierung von Kindern“ und die „Entmündigung der Eltern“ bei der Sexualaufklärung. Weiterlesen

Kein Al Quds-Tag 2014!

14 Jul

Gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands!

Am 25. Juli 2014 soll der diesjährige größte antisemitische Aufmarsch Deutschlands in Berlin stattfinden. Anlass ist der internationale Al Quds-Tag, der im Jahr 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini ausgerufen wurde. Der Al Quds-Tag (Al Quds ist der arabische Name für Jerusalem) wurde als politischer Kampftag eingeführt, um für die Eroberung Jerusalems und die Vernichtung Israels aufzumarschieren. Seit 1996 zieht der Al Quds-Tags-Aufmarsch jedes Jahr durch die Berliner Innenstadt. Organisiert wird das Ganze von der Hisbollah-nahen „Unabhängigen Al Quds-AG“. Anmelder und Hauptorganisator ist der Berliner Jürgen Grassmann, der in einem Video anlässlich des Al Quds-Tags 2013 davon spricht, dass die weltweiten Ereignisse „nicht zufällig und auch nicht unabhängig voneinander“ geschehen würden, sondern „Verbrechen der Zionisten und ihrer Handlanger“ seien. Auf ihrer Internetseite spricht die Al Quds-AG zudem davon, dass die „öffentliche Meinung durch die zionistisch beeinflussten Massenmedien gezielt und trickreich manipuliert“ würde. Das antisemitische Stereotyp der jüdischen Weltverschwörung wird in diesen und in noch vielen anderen geäußerten Sätzen nur allzu offensichtlich. Weiterlesen

Solidarität mit den Menschen auf den Straßen Irans

17 Jun

Heute 16h, Berlin, Werderscher Markt 1, vor dem Außenministerium: Kundgebung gegen die Wahlfälschung

Hier können sich Bloggerkollegen solidarisieren mit der Kampagne „StopAhmadinejad“

Mehr Infos zum Iran bei „Stop the Bomb“

Kundgebung gegen die Berlinale als Forum für das iranische Terrorregime

12 Feb

Der Club iranisch- europäischer Filmemacher (CIEF) und die Kampagne STOP THE BOMB rufen auf zu einer

Kundgebung gegen den Berlinale-Film „Letters to the President“ und gegen die Berlinale als Forum für das iranische Terrorregime

Zeit: Donnerstag 12. Februar ab 18:00 Uhr
Ort: Berlin beim Kino CineStar / Sony-Center am Potsdamer Platz Weiterlesen

Mit Anstand gegen Palästina-Freunde?

28 Jan

Vor einigen Jahren rief der damalige Bundeskanzler Schröder zum „Aufstand der Anständigen“. Alle Anti-, Nicht- und Nicht-Ganz-Faschisten sollten nach dem Anschlag auf eine Düsseldorfer Synagoge zeigen, dass wir alle anderer Meinung sind als die Nazis – man zündet in Deutschland einfach keine Synagoge mehr an, obwohl es natürlich weiterhin möglich sein sollte, auch Juden zu kritisieren.

Passend zum gestrigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hatte die NPD in Berlin eine „Mahnwache“ unter dem Motto „Stoppt den israelischen Holocaust im Gazastreifen“ angemeldet. Nachdem das Berliner Verwaltungsgericht diese Veranstaltung verboten hatte, hat die NPD die Veranstaltung um einen Tag verschoben und will ihre Kundgebung nun am heutigen Mittwoch durchführen.

Obwohl das Motto in kaum abgewandelter Form von Palästina-Freunden in allen deutschen Parteien hätte formuliert sein können, nutzen die im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien die NPD-Veranstaltung zu einem Anstands-Revival und rufen daher für heute um 18 Uhr an der Friedrichstraße/Ecke Behrenstrasse in Berlin-Mitte zu einer Gegenkundgebung auf. Redner werden von allen im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien und der Jüdischen Gemeinde zu Berlin erwartet.

Nach den Redebeiträgen auf der proisraelischen Kundgebung am 11. Januar am Berliner Breitscheidplatz, die die Vertreter von SPD, Linken und Grünen nutzten, um den Israelis zu erzählen, wie Politik mit Anstand geht, ist allerdings zu befürchten, dass Politiker, die eben jenen nicht aufweisen, auch diese Gelegenheit nutzen, um zur Abwechslung den Juden zu erklären, warum sie auch ihren Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben in Deutschland beizutragen hätten. Natürlich sei auch die NPD in ihre Grenzen zu weisen und habe sich an die demokratischen Spielregeln zu halten, aber zu einem Streit gehörten schließlich immer zwei, weshalb auch, nein, gerade wir Deutschen den Juden auch wieder einmal deutlich machen müßten…

Neuer Termin: Mahnwache

23 Jan

Die aus Protest gegen den jüngsten Gewaltüberfall auf Schwule für heute angekündigte Mahnwache an der Ecke Kleiststr./Eisenacher Str. in Berlin ist verlegt auf Samstag, 24. Januar, 12 Uhr. Der LSVD Berlin-Brandenburg und MANEO rufen gemeinsam zu der Mahnwache auf.

Support Israel Demo in Berlin

6 Jan

Aufruf zur Solidaritätskundung mit Israel am 11. Januar 2009 um 14 Uhr
Ort: Berlin. Breitscheidplatz.

Die Demonstration richtet sich gegen den islamistischen Furor im Gazastreifen, der die Menschen in Israel in Lebensgefahr und ums Leben bringt. Des weiteren wollen wir unsere Solidarität mit dem Staat Israel zum Ausdruck bringen.

Die Hamas hat den Waffenstillstand mit Israel mehrfach gebrochen und und schließlich einseitig aufgekündigt. Die Hamas feuert seit Jahren Raketen ausschließlich auf zivile Ziele in Israel. Trotz Warnungen der israelischen Regierung stellten sie das Feuer nicht ein.

Seit dem 27. Dezember 2008 wird der Raketenbeschuss von der israelischen Verteidigungsarmee beantwortet. Kein Land der Welt kann einen dauerhaften Raketenbeschuss auf die eigene Zivilbevölkerung akzeptieren!

Wir unterstützen den Staat Israel darin, dass es sein Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch nimmt, um Israel zu einem sicheren Ort für die Menschen zu machen.

Hier gehts zum Aufruf

Liegt Köln in Weimar?

21 Sep

So sieht es also aus, wenn die Demokratie siegt. 50.000 Gutmenschen verhindern die genehmigte Kundgebung von 50-200 Bösmenschen. Mittels Aufruf zum Rechtsbruch durch den Oberbürgermeister und seiner anschließenden Teilnahme daran, mittels Pflastersteinen und Feuerwerkskörpern, Teppichmessern und verbranntem Bahneigentum, eingeworfenen Autoscheiben und brennenden Müllcontainern. Über den linksextremen Mob, der in Köln – unter dem Deckmantel des Protests „gegen rechts“ – gewütet hat, steht bei den Kollegen schon einiges. Zettel spricht von den SA-Methoden der Linksextremen, der Lindwurm hält fest,

auch die Ausschreitungen von so genannten Autonomen, die unter anderem versucht hatten, Polizisten die Dienstwaffen zu entwenden und beinahe einen Journalisten gelyncht hätten, wurden als liebliche antifaschistische Folklore abgetan (ein Sprecher der Kölner Polizei in nahezu bewunderndem Ton “Im Bereich Heumarkt geht es zurzeit richtig zur Sache”)

und bei Hotel Villa de Art heißt es über die verbotene Kundgebung:

“Pro Köln” möchte nun vor Gericht eine Aufhebung des Verbotes erzwingen. Hoffentlich haben sie damit Erfolg! Wenn schon Extremismus, dann bitte schön aufgesplittert und pluralistisch. Auch in Köln.

Raumzeit formuliert trefflich:

Köln stellt sich quer,versteht aber nur die Hälfte des Problems

Den Vogel abgeschossen hat aber der Kölner Stadt-Anzeiger mit der Schlagzeile: Weiterlesen

Islamophobie und andere Verstöße gegen die islamische Moral

12 Sep

Vor einer guten Woche meldete queer.de, der LSVD mobilisiere jetzt auch „gegen Islamophobie“. Gemeint war der für den 20. September in Köln geplante Protest gegen einen „Anti-Islamisierungskongress“. Angesichts der Veranstalter und ihrer Gäste ist der Protest dagegen sicherlich berechtigt:

Zu dem „Kongress“ hat die rechtspopulistische Partei „pro Köln“ eingeladen, die übrigens auch schon durch homofeindliche Statements und eine (abgesagte) Demo gegen den CSD auffiel. Eingeladen sind rechtsextreme Politiker aus ganz Europa: Jean-Marie Le Pen, Vorsitzender der französischen Front National, der belgische Vlaams-Belang-Fraktionschef Filip Dewinter, die FPÖ-Funktionäre Andreas Mölzer, Harald Vilimsky und Heinz-Christian Strache sowie der aus der Union ausgeschlossene Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche.

Wie üblich desinformativ bei solchen Protesten ist jedoch die dabei verwendete Terminologie. Weiterlesen

Protestkundgebung

18 Aug

Das vor elf Wochen eingeweihte Denkmal für die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen wurde am Wochenende schwer beschädigt. Der LSVD hat aus diesem Anlass eine Protestkundgebung initiiert:

Protestkundgebung gegen den Anschlag auf das Denkmal
Montag, 18. August, 17.00 Uhr
Denkmal für im die Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen
Berlin, Ebertstraße, gegenüber dem Holocaust-Mahnmal

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