Tag Archives: lechts und rinks

Morde in Tel Aviv: Selber schuld?

3 Aug

Die Ermordeten waren noch nicht unter der Erde, da schändeten die Ersten ihr Andenken, links wie rechts. Auf queer.de wußte ein Kommentator zu vermelden, die israelische Gesellschaft hätte sich bloß ein Beispiel an der deutschen Volksgemeinschaft nehmen müssen, dann wäre das nicht passiert:

die auswirkungen der wirtschaftskrise in israel durch die brillen der deutschen broderisten in allen mögliche medien, oder der quark der iraelischen botschaft und des zentralrates der juden in deutschland, bilden eben nicht einmal ansatzweise die immensen spannungen in der israelischen gesellschaft ab.

Schuld sind der Rassismus der Juden, Weiterlesen

Warum die Zivilisation unterzugehen droht, wenn man Linkshänder nicht umerzieht und was das mit dem Adoptionsrecht für Schwule und Lesben zu tun hat

23 Jan

Es gibt Menschen, die sehen den Untergang der Zivilisation voraus, wenn Linkshänder die Gabel rechts und das Messer links halten. Überraschenderweise halten diese Menschen sich auch noch für liberal und aufgeklärt, vielleicht auch für konservativ. Einzig ihre Nähe zum totalitären Denken bleibt ihnen völlig unbewußt. Weiterlesen

„Tod den Juden – Freiwillig und ohne Zwang“

22 Nov

Der ehemalige Kärnter FPÖ-Politiker Karlheinz Klement, der zuletzt mit seiner Äußerung, Homosexualität sei eine „Kultur des Todes“ und verschwörungstheoretischen Ansichten über den Tod von Jörg Haider aufgefallen war, macht wieder von sich reden. Er veröffentlichte

auf seiner Homepage einen Text mit antisemitischen Aussagen unter dem Titel „Erez Israel gelb vor Neid“.

Dessen Autor kann sich

vorstellen, dass man ihm (dem Juden, Anm.) und seinesgleichen auch ein Staatbegräbnis bereiten würde, an dem nicht nur Österreich, sondern die ganze Welt teilnehmen würde. Die Juden müssten sich nur dazu entschließen können, möglichst zeitnah und alle auf einen Schlag, gleichzeitig von dieser Welt zu scheiden – Natürlich, freiwillig und ohne Zwang, versteht sich.

Mal sehen, ob Klement nun ähnlich viel Verständnis wie Ahmadinedjad erntet. Der hatte schließlich auch alles ganz anders gemeint. In jedem Fall wird einmal mehr deutlich, wie wenig sich linke, rechte und moslemische Extremisten unterscheiden, wenn es um den Hass auf Juden wie die Ablehnung von Homosexuellen geht.

Liegt Köln in Weimar?

21 Sep

So sieht es also aus, wenn die Demokratie siegt. 50.000 Gutmenschen verhindern die genehmigte Kundgebung von 50-200 Bösmenschen. Mittels Aufruf zum Rechtsbruch durch den Oberbürgermeister und seiner anschließenden Teilnahme daran, mittels Pflastersteinen und Feuerwerkskörpern, Teppichmessern und verbranntem Bahneigentum, eingeworfenen Autoscheiben und brennenden Müllcontainern. Über den linksextremen Mob, der in Köln – unter dem Deckmantel des Protests „gegen rechts“ – gewütet hat, steht bei den Kollegen schon einiges. Zettel spricht von den SA-Methoden der Linksextremen, der Lindwurm hält fest,

auch die Ausschreitungen von so genannten Autonomen, die unter anderem versucht hatten, Polizisten die Dienstwaffen zu entwenden und beinahe einen Journalisten gelyncht hätten, wurden als liebliche antifaschistische Folklore abgetan (ein Sprecher der Kölner Polizei in nahezu bewunderndem Ton “Im Bereich Heumarkt geht es zurzeit richtig zur Sache”)

und bei Hotel Villa de Art heißt es über die verbotene Kundgebung:

“Pro Köln” möchte nun vor Gericht eine Aufhebung des Verbotes erzwingen. Hoffentlich haben sie damit Erfolg! Wenn schon Extremismus, dann bitte schön aufgesplittert und pluralistisch. Auch in Köln.

Raumzeit formuliert trefflich:

Köln stellt sich quer,versteht aber nur die Hälfte des Problems

Den Vogel abgeschossen hat aber der Kölner Stadt-Anzeiger mit der Schlagzeile: Weiterlesen

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