Tag Archives: Lesbische Lebensweisen

Ich versteh die Welt nicht mehr…

10 Jun

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat eine Buchrezension empfohlen, deren Inhalt sich mir absolut nicht erschließt. Gut zugegeben, es geht dabei um Feminismus und Queer-ismus, also zwei Themen, die von vornherein schwer bis gar nicht zu verstehen sind. Und ich bezweifle, dass irgendjemand beim LSVD verstanden hat, was uns die Rezensentin eigentlich sagen will:

Aha, denke ich. Es gibt also Femmes, die sich als queer verstehen und nicht als lesbisch, auch wenn sogenannte Lipsticklesben auch oft als Femmes bezeichnet werden. Damit geht für mich ein neuer Selbstbezeichnungsraum auf, gegen den ich mich bis dahin gewehrt hatte, weil eine Selbstbezeichnung als Femme sich für mich nicht stimmig angefühlt hat, wenn sie gleichbedeutend mit Lesbischsein ist. Ich denke atemlos weiter. Weiterlesen

Ausweitung der Kampfzone – Die Ex-Gays entdecken die Lesben

20 Jul

Weil die christlichen Fundi-Kirchen und ihre Sprachrohre so langsam mitbekommen, dass Schwule nun wirklich keinen Bock haben, das spannungsfreie, leichte, angenehme und absolut fantastische Leben an der Seite von anderen Männern gegen das alternative Leben an der Seite des anderen Geschlechts einzutauschen, versuchen sie seit Neuestem lesbische Frauen davon zu überzeugen, dass Männer viel besser für sie wären: Weiterlesen

Zwei Mal zwei Minderheiten sind mehr als zwei Mal eine Mehrheit

8 Feb

Dass Schwule und Lesben in der Öffentlichkeit nicht tun sollten, was auch Heteros machen (Händchen halten, küssen, kindisch miteinander kichern) weil sie eben eine Minderheit sind, beruht, neben einem antiindividualistischen Menschenbild, auf einem mathematischen Missverständnis. Denn natürlich sind Homosexuelle deutlich in der Mehrheit, legt man nur die richtige Prämissen zugrunde, wie folgende Grafik von Armani veranschaulicht: Weiterlesen

Voll fies: Trinken für junge Frauen kompliziert

9 Jan

Warum Mädchen so tun, als wären sie betrunken

steht nicht in der Welt, auch wenn die gleichnamige Überschrift eben das suggeriert. Stattdessen erfahren wir, warum Mädchen sich betrinken:

weil sie dann eine Ausrede für ihr Verhalten haben – insbesondere wenn es ums Flirten geht.

Meint jedenfalls Sozialgeografin Sara Landolt von der Universität Zürich,

die in 14 Gesprächsrunden mit 15- bis 18-jährigen Schweizern darüber sprach, warum sie Alkohol konsumieren

und jetzt auch etwas über die Gründe von Jungen weiß, sich zu betrinken. Jungs nämlich brauchen keine Ausreden, Jungs trinken, Weiterlesen

Lesben machen’s besser … und Schwule sind auch nur dumme Männer

17 Nov

Ein Berater der britischen Regierung hat dieser mitgeteilt, dass Lesben bessere Eltern sind, als heterosexuelle Paare. Nun, verwundert es  nicht, dass Lesben genauso gute Eltern sein können wie Mann und Frau, doch was genau macht aus zwei Frauen denn konkret bessere Eltern?

Professor Stephen Scott, director of research at the National Academy for Parenting Practitioners, told a meeting last week that evidence showed children raised by two women tended to have higher aspirations and were more likely to champion social justice.

Die Kinder würden sich also höhere Ziele stecken und mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für „soziale Gerechtigkeit“ eintreten. Das ist insofern  nachvollziehbar, als dass ein Kind aus einer durch die Mehrheitsgesellschaft diskriminierten Paarbeziehung, möglicherweise mehr Ehrgeiz entwickelt, um es „der Welt zu zeigen“, bzw. mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gegen die Diskriminierung homosexueller Beziehungen aussprechen wird und somit für eine bessere Welt eintritt.

Doch das sind noch lange nicht alle Vorteile lesbischer Elternschaft: Weiterlesen

Warum Heterosexualität einfach nicht geht

31 Okt

Die Wissenschaft ist schon genial! Nicht nur, dass sie herausgefunden hat, dass schwule Männer eher auf Männer als auf Frauen stehen, während dies bei heterosexuellen XY-Chromosomträgern genau umgekehrt ist, nein, es kommt noch besser:

Männer finden ein Gesicht dann attraktiv, wenn es dem Geschlecht, zu dem sie sich hingezogen fühlen, am meisten entspricht. So bevorzugen Schwule besonders maskuline Männergesichter, Heterosexuelle dagegen Frauenantlitze mit stark weiblichen Zügen. Die Vorstellung, homosexuelle Männer würden bei ihrem Partner ein feminines Gesicht bevorzugen, entpuppt sich somit als Vorurteil.

Doch was bei Männern so einfach und logisch erscheint, verkehrt sich ins Gegenteil, wenn es um das weibliche Geschlecht gilt. Denn wie üblich, ist bei Frauen alles bedeutend komplizierter: Weiterlesen

BILD enthüllt: Ja, es gibt Lesben!

17 Sep

Genauer gesagt: Das Lesbentum existiert! Behauptet zumindest Bernd Schröder, seines Zeichens  Fußballtrainer des 1. FFC Turbine Potsdam. Und seine Beweislage ist wirklich erdrückend:

„Schauen Sie doch nur, wie oft genau zwei Spielerinnen den Verein gleichzeitig verlassen und wechseln.“

Dennoch bleibt festzuhalten, dass trotz dieser sensationellen Indizien, die Existenz lesbischer Lebensweisen  bislang noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte. Für einen umfassenden Beleg sind wohl weitere Forschungsarbeiten nötig, welche die BILD natürlich auch weiterhin tatkräftig unterstützen wird.

Auch eine Lesbe macht noch keinen Feminismus

30 Mrz

„Tatort“-Kommissarin Ulrike Folkerts über ihre Freundin:

„Sie ist eine wunderschöne Frau mit einer wahnsinnig positiven Ausstrahlung. Ich fühle mich bei ihr einfach gut aufgehoben“[…]

Sie habe „wirklich einen Glückstreffer gelandet“.

Aber Frau Folkerts, lassen Sie das bloß nicht Frau Schwarzer oder Frau Roth hören! Wenn überhaupt heißt es, Sie hätten mit ihrer Freundin eine echte Glückstrefferin gelandet.

Wir wollen doch nicht dem Patriarchat das Feld überlassen, oder?

Marge Simpson wird lesbisch

3 Mrz

Marge Simpson ist eigentlich der solide Geist im Cartoon-Haushalt der «Simpsons» – und im allgemeinen eher bieder. Wie kommt es also, dass sie in der gerade in den USA ausgestrahlten neuen Folge der Zeichentrickserie eine Frau küsst?

Na wegen der Homosexualisierung der Welt natürlich. Ist doch klar.

„Öffentlich-lesbisches Fernsehen“

21 Okt

Nein, liebe Leser, dieser Kalauer stammt leider nicht von mir, sondern vom Berliner Kurier, der dergestalt das Outing der ZDF-Moderatorin Dunja Hayali betitelte. Und nicht nur der Titel zeugt von Humor:

Deutschlands neue L-Klasse. Endlich gibt sie auch vor der Kamera Gas. „Ich liebe diese Frau!“ Mit ihrem sympathischen Jubel-Outing (KURIER berichtete) outete Dunja Hayali (34) nicht nur sich selbst, sondern auch ihr geliebtes Fernsehen – als öffentlich-lesbische Anstalt, in der immer mehr Powerfrauen unverhohlen Regenbogenfarbe bekennen.

Auch Tatort-Star Ulrike Folkerts (47) hat es getan, schwärmte erst kürzlich in süßesten Tönen von ihrer gutaussehenden Malerfreundin Katharina Schnitzler (45). ARD-Talkerin Anne Will (42) und ihre Herzdame Miriam Meckel (41, Medien-Politikerin) brachten sich vor einem Jahr als Paar ins Gespräch. Davor hatten sich auch schon WDR-Moderatorin Bettina Böttinger (52) und Schauspielerin Maren Kroymann (59) zur gleichgeschlechtlichen Liebe bekannt. Die Reihe lässt sich fortsetzen.

Da kommt man wahrlich ins Grübeln und fragt sich, ob dieser durch Zwangsgebühren subventionierte lesbische Lebensstil das Potenzial hat, langfristig der S-Klasse den Rang abzulaufen…

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