Tag Archives: Märtyrer des Kapitalismus

Dann gibt es nur eins: Sag Nein!

9 Jun

Im Internet gibt es immer mehr Kritik an Prominenten wie Moritz Bleibtreu und Jürgen Vogel, die für die neue „1+1-Kampagne“ von Mc Donald’s werben.

Und was wird da genau kritisiert? Die Werbung sei

sicher gut für Ihr Bankkonto

gewesen. Hallo, soll ich Ihnen mal was verraten? Diese Typen bekommen sogar für ihre Filme Geld! Weiterlesen

McGaynalds

5 Jun

Linke hassen McDonalds – und das mit gutem Grund. Die Bulettenbude (Imperialistischer Multikonzern) wagt es nämlich tatsächlich, gering qualifizierten Menschen (Prekariat) einen Job zu geben (Sklaverei) und ihnen dafür einen Lohn zu zahlen (Lohnsklaverei), der geringer ist als der eines Ingenieurs bei Siemens (Ausbeutung). Keine Frage: Im Sozialismus/Kommunismus (Paradies) wird es kein McDonalds geben (zu wenig Güter), denn kein Mensch kann wirklich freiwillig (Freiheit ist Sklaverei) Gefallen an Fast Food (amerikanischer Drecksfraß) finden, und nur durch perfide Methoden der Manipulation (Totalitarismus) durch Werbung (Propaganda) wird der Mensch im Kapitalismus (sterbender, parasitärer, faulender) dazu gebracht bei McDonalds zu konsumieren (Konsumterror), anstatt seinen wirklichen Bedürfnissen (festgelegt durch einstimmigen Parteibeschluss) zu folgen und Bio-Obst, Bio-Gemüse und Bio-Nade zu sich zu nehmen, sich also wirklich gesund zu ernähren.

Doch nicht nur Linke hassen McDonalds, auch Rechte mögen den Bulettenkonzern nicht. Zum einen deshalb, weil die heimische (völkische) Esskultur verdrängt wird, zum anderen, weil der Konzern auf Vielfalt und Diversität setzt.

Und nicht nur das: McDonalds ist schon seit einiger Zeit ein Verbündeter der Schokostecher-Fraktion, ein Umstand, der sich erst kürzlich wieder durch einen neuen Werbespot manifestiert hat: Weiterlesen

Katholizismus, Kapitalismus und der Schwule am Schreibtisch

15 Mai

Katholiken haben es nicht leicht, gerade in unseren Tagen. Eine gesellschaftliche Minderheit, ausgegrenzt vom Mainstream der Gesellschaft, verlacht und verhöhnt und von allen verspottet. Das jedenfalls denkt man, liest man die Worte von Bischof Andreas Laun, der in einem aufrüttelnden Artikel bei kath.net, seine Mitkatholiken dazu anhält, endlich für sich selbst und katholische Überzeugungen einzustehen:

Heute spricht man von „politischer Korrektheit“. Warum ist sie so mächtig? Weil es schön ist, auf der richtigen Seite zu sein und schrecklich, ausgegrenzt zu werden. Darum sind die Menschen so wachsam bezüglich dessen, was „man“, was „die anderen“ denken!

Und es gibt in unserer Gesellschaft nun mal nirgends Menschen, die noch ausgegrenzter sind als Katholiken. Denn sie sind die Einzigen, die anders denken als der Rest der Gesellschaft. Wie traurig: Weiterlesen

Dialektik der Kaufklärung

10 Nov

Bei der erstmaligen Vergabe zweistelliger .de-Domains hat die Registrierungsstelle Denic auch die Web-Adressen kz.de und ss.de vergeben. Denic-Chefin Sabine Dolderer sagte dem FOCUS, diese Entscheidung sei bewusst getroffen worden. „Wir haben uns für eine Freigabe entschieden, da die Begriffe als solches nicht rechtswidrig sind, sondern in Kombination mit entsprechenden Inhalten durchaus der Aufklärung dienen können“, so Dolderer.

Bei der Entscheidung, wer den Zuschlag für die Domains bekommt,  hat die Denic dann allerdings gezeigt, dass sie über eine eigenwillige Auffassung von Aufklärung verfügt:

kz.de soll für eine Ferienvermittlung, ss.de für ein Shopping-Angebot verwandt werden.

Milk, not cream

22 Feb

Gus Van Sant oscarnominiertes Biografie-Drama „Milk“ ist eine packende, massentaugliche Geschichte mit hervorragenden Schauspielern – obwohl der Saunafreund und Männerheld Harvey darin zum monogamen Träumer mutiert.

Denn Schwule, wie wir als regelmäßige Leser von queer.de wissen, ficken sich von Sauna zu Sauna. Und das ist Arbeit, harte Arbeit. Für Monogamie bleibt da kein Platz, für Träume schon gar nicht.

In dem Film war von der Schwulen-Ehe natürlich noch keine Rede. Das war in dieser Vor-Aids-Zeit noch kein Thema.

Denn Schwule wollen heiraten, seit es Aids gibt. Weil es Aids gibt. Weiterlesen

70 Jünglinge im Kapital-Paradies

15 Nov

Die Meldung: Die Berliner CDU wirft dem Wowereit-Senat vor, trotz der wachsenden Homophobie unter Migranten zu schweigen und fordert ein schnelles Handeln.

Die Unverbesserlichere: „17 Prozent der Migrantinnen und Migranten haben keinen Schulabschluss, über 40 Prozent keine Ausbildung und ihre Arbeitslosenquote ist doppelt so hoch.“

Der Querulant: „kannst mir bitte mal erklären, liebe resl, warum ein fehlender schulabschluss und keine ausbildung dazu berechtigen, einem schwulen den schädel einzuschlagen. resl, es ist eine noble idee, uns zu märtyrern des kapitalismus zu machen. da tröste ich mich mit der hoffnung, schließlich nach dem erschlagen, im kapitalistischen paradies mit 70 jünglingen belohnt zu werden.“

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