Ehrlich gesagt: Man muss sich schon ein bisschen wundern, dass sich ein lesbisches Paar für die Schulbildung ihres Sohnes ausgerechnet eine katholische Einrichtung aussucht. Immerhin sollte man wissen, dass Rom und seine Filialen der Homosexualität nicht gerade sehr positiv gegenüberstehen. Und so kam es, wie es kommen musste: Weiterlesen
Besser spät als nie
4 DezIn Boston, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Massachusetts, können homosexuelle Paare ab sofort auch von anglikanischen Pfarrern getraut werden.
Hintergrund ist
die gesetzliche Situation in Massachusetts: Der Neuengland-Bundesstaat hat die Ehe im Jahr 2004 für Lesben und Schwule geöffnet, was zu einem Gegensatz zwischen dem Zivilrecht und den Richtlinien der Kirche
führte. Natürlich hätte die Kirche dem Staat auch voraus gehen können, von wegen Nächstenliebe, Wertschätzung jedes Menschen, ungeachtet seiner Orientierung, etc. – als eine Art moralisches Vorbild für die staatliche Eheschließung. Aber ich will nicht nörgeln: Besser spät als nie.
Heiratsfieber
8 AprAlso, damit wir nicht den Überblick über das Homo-Heiratsgeschehen in Übersee verlieren: In folgenden US-Bundesstaaten dürfen Schwule und Lesben heiraten, so richtig mit der Bezeichnung „Ehe“ und so:
Massachusetts (seit 17. Mai 2004)
Connecticut (seit 10. Oktober bzw. 12. November 2008)
Iowa (seit 3. April bzw. ab 27. April 2009)
Vermont (seit 7. April bzw. ab 1. September 2009)
Six by Twelve
19 NovIm Jahre 1620 ankerten die Pilgerväter am Plymouth Rock, Massachusetts und besiedelten den Landstrich Neuengland. Mit Homosexualität hatten diese Puritaner nun wirklich nichts am Hut. Doch die Zeiten ändern sich. Ganze 392 Jahre später soll es homosexuellen Paaren in ganz Neuengland möglich sein, zu heiraten. Unrealistisch ist das Vorhaben nicht, schließlich hat man Massachusetts und Connecticut ja bereits im Sack. Fehlen also nur noch vier Staaten. Das müsste doch zu schaffen sein.
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