Tag Archives: Matthias Frings

Stil und Konsequenz

28 Feb

Oft nahm er sich vor, zum Kraftsport zu gehen, doch das endete voraussehbar: Er schlief mit einem achtzehnjährigen Kraftsportler.

Was für ein Fehler! Dieses Buch am Ende eines Wochenendes in die Hand zu nehmen und dann der Montag Morgen, Arbeit, keine Zeit zum Weiterlesen. „Der letzte Kommunist“ von Matthias Frings erzählt das „traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau“, eines schwulen Kommunisten, der 1989 aus der BRD in die DDR übersiedelte. Gleich zu Beginn bringt Frings ein Plädoyer für Individualismus. Angenehme Überraschung. Und mehr davon: Humor ist angesagt, bei Frings und auch bei Schernikau. Eine Kostprobe: Weiterlesen

Milk, not cream

22 Feb

Gus Van Sant oscarnominiertes Biografie-Drama „Milk“ ist eine packende, massentaugliche Geschichte mit hervorragenden Schauspielern – obwohl der Saunafreund und Männerheld Harvey darin zum monogamen Träumer mutiert.

Denn Schwule, wie wir als regelmäßige Leser von queer.de wissen, ficken sich von Sauna zu Sauna. Und das ist Arbeit, harte Arbeit. Für Monogamie bleibt da kein Platz, für Träume schon gar nicht.

In dem Film war von der Schwulen-Ehe natürlich noch keine Rede. Das war in dieser Vor-Aids-Zeit noch kein Thema.

Denn Schwule wollen heiraten, seit es Aids gibt. Weil es Aids gibt. Weiterlesen

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