Tag Archives: Meditation und Kontemplation

Frohe Ostern!

5 Apr

Liebe Leser,

ich verabschiede mich für eine Woche vom Bloggen und vom Rest des geschäftigen Treibens. Bis zum Ostersonntag lebe ich im Haus der Stille am Berliner Wannsee.  „Einkehrtage zu Ostern“ heißt das Angebot, das ich gebucht habe. Was mich erwartet, weiß ich nicht im Einzelnen. Außer den Ostergottesdiensten steht nichts Genaues im Programm. Verantwortlich für das Angebot ist die evangelische Gabriels-Gilde, die das Haus auch gegründet hat. Im Januar war ich dort auf einem Wochenende, bei dem wir mit der Jahreslosung in 2009 gestartet sind. Die Struktur erhielten die Tage durch die Tagzeitengebete. Das wäre was für den Alltag, dachte ich damals. Am liebsten in einer Gemeinschaft mit anderen, warum nicht ein christliches Wohnprojekt? Nur für Lesben und Schwule? Muss nicht sein, darf aber. Mir hat das Wochenende im Januar gut getan und Kraft gegeben für das neue Jahr. Jetzt bin ich gespannt auf die Osterwoche.

Allen Lesern wünsche ich schon jetzt Frohe Ostern und den spürbaren Segen des Auferstandenen!

Weihnachtsurlaubslektüre

5 Jan

Ian Rankin: Der diskrete Mr. Flint. Britischer Spion trifft auf protestantischen IRA-Renegaten, der zwei Mal die Seiten wechselt, ohne dort anzukommen, wo er gestartet ist.

Anne Siemens: Für die RAF war er das System, für mich der Vater. Die andere Geschichte des deutschen Terrorismus. Wenn die Terroristen der RAF, die das deutsche Volk von der amerikanischen Besatzung befreien wollten und auch deshalb Vietnam mit Dresden verwechselten gleichsetzten, nur halb so differenziert gewesen wären wie die in diesem Band versammelten Beiträge von Angehörigen und Überlebenden ihres Terrors, wäre wohl weitaus weniger Blut vergossen worden in den 28 Jahren des RAF-Wahnsinns.

Gerd Koenen: Traumpfade der Weltrevolution. Das Guevara-Projekt. Über den Che, der keine Juden mochte und wie Fidel keine Schwuchteln und andere unsauberen Elemente, seinen Hass auf die Zivilisation und seine Träume vom Blut, in dem all die krepieren sollten, die nicht „auf Linie“ waren. (Mehr davon heute abend)

Peter Ng (Hg.): Die Sehnsucht nach Tiefe und Sinn. Meditieren mit John Main. Ein Mantra. Zwei Mal täglich. 30 Minuten. Öffne Dein Herz der Gegenwart Gottes. Alles andere kommt von selbst.

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