Tag Archives: Mit Adrian in der Behörde

Institut für solidarischen Bürokratismus und geschlechtergerechte Regulierung

5 Feb

Wann immer ich die Begriffe „Soziale Gerechtigkeit“, „Ökologische Gerechtigkeit“, „Solidarische Ökonomie“ oder „Ökologische Marktwirtschaft“ höre, bekomme ich Bauchzwicken und mein Frühstück klettert seinen Weg zurück aus dem Magen in die Speiseröhre. Warum das so ist? Nun, weil mit diesen Nebelworten hierzulande nichts anderes gemeint ist, als dass im Sinne dieser Ziele, einer Regierung mehr Macht zugestanden werden soll, um die Freiheit des Einzelnen weiter einzuschränken, damit die gesamte Bevölkerung auf diese Ziele eingeschworen werden kann. Prinzipiell geht es dabei um nicht weniger, als mehr Regeln, mehr Regulierung, mehr Umverteilung, mehr Steuern, mehr Abgaben, mehr Macht dem Staate überhaupt.

Das kann nicht anders sein, das war in Deutschland noch nie anders, und beim neu gegründeten „Institut für Solidarische Moderne“ wird es auch nicht anders sein. Weiterlesen

Systemkritik als Auftrag

16 Mai

Im Gegensatz zu den Linken stehen Liberale unter dem Generalverdacht bräsig, konformistisch, angepasst und unkritisch zu sein. Sie demonstrieren nicht gegen die Globalisierung, nicht gegen den Klimawandel, nicht gegen „rechts“ und engagieren sich überhaupt nie für das Gute, Edle und Wahre. Dafür kriechen sie jedem Bankmanager in den Hintern und nehmen in ihren protzigen Villen täglich ein Geldbad à la Dagobert Duck. So das Klischee.

Nein, das „kritische Bewusstsein“ der Liberalen ist wahrlich nicht sonderlich ausgeprägt. Oder doch? Nun ja, bei mir schon, nur erstreckt sich dieses Bewusstsein eben (auch) in Bereiche hinein, welche Linken naserümpfend als einer kritschen Betrachtung nicht für würdig empfinden. Dazu gehören vorzugsweise ihre eigenen Projekte. Wie z. B. die öffentlich finanzierten Beauftragten für gleichgeschlechtlichen Lebensweisen, die, außer in Bayern, mittlerweile auf jeder Landesebene anzutreffen sind.

Da Adrian, nach langer Pause, wieder eine gleichgeschlechtliche Lebensweise anstrebt, hat er sich für die nächsten Wochen vorgenommen, diesen Beauftragten in Berlin zu testen. Wofür ist dieser da, was macht der den ganzen Tag, kann dieser mir in irgendeiner Weise behilflich sein? Ist diese Behörde also zu irgendetwas nütze oder lediglich eine gut dotierte ABM-Stelle für überzählige Soziologen und Politiker, denen es nicht vergönnt war, einen guten Listenplatz zu ergattern?

Wahrhaft renitente, aufrührerische, systemkritische Fragen. So richtig links eben.

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