Tag Archives: Norbert Blech

Gewitterfront oder Kaninchenfurz?

15 Nov

Am 23. November diesen Jahres wird in Leipzig eine Konferenz des Magazins „Compact“ stattfinden, die sich mit der „Zukunft der Familie“ in Europa beschäftigen wird. Die eher konservative Ausrichtung der Konferenz erkennt man einerseits an den Schlagwörtern „Familienfeindlichkeit, Geburtenabsturz, Sexuelle Umerziehung“ und andererseits an der Rednerliste, die unter anderem Berhard Lassahn, Elena Misulina und den Initiator der Konferenz, Jürgen Elsässer, umfasst.

Der gesamte Gestus der Konferenz lässt zu Recht vermuten, dass der tolerante westliche Umgang mit Schwulen und Lesben als Mitverursacher dafür genannt werden wird, warum Heteros immer weniger Kinder bekommen. Interessanterweise ist sich die Konferenz des Vorwurfes der Homophobie bewusst, und versucht diesem gleich im Vorfeld entgegenzutreten: Weiterlesen

Heilig’s Blechle

26 Mai

Was macht eine homophobe Beleidigung auf der Straße, die im Maneo-Bericht auftaucht, für einen Unterschied zu einigem, was man sich in letzter Zeit via Fernsehen von Unionspolitikern anhören musste?

Was macht es wohl für einen Unterschied, ob ich auf der Straße angepöbelt werde und damit rechnen muss, im nächsten Moment verprügelt oder totgeschlagen zu werden oder ob ich vor dem Fernseher sitze, den ich jederzeit ausschalten kann? Mal überlegen…

Schwule und Moslems – Hand in Hand ins Paradies

5 Feb

Der Lesben und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), der sich seit jeher Ausgrenzung und Diskriminierung auf die Fahnen geschrieben hat – was man schon alleine daran erkennt, dass er sich immer noch nicht Lesb_innen, Schwul_innen, Bisexuell_innen, Intersexuell_innen und Transidentität_innen-Verband in Deutschland (LSBITD) nennt – hat erneut ins Fettnäpfchen linker Nörgler getreten, ruft er doch für die rege Teilnahme einer Umfrage der Universität Kiel auf, die Norbert Blecht von der schwulen BILD-Zeitung „queer.de“, bereits als fundamental rassistisch entlarvt hat. Warum? Nun diese Umfrage, dies sich zum Ziel gesetzt hat „die Lebenswirklichkeit und die Diskriminierungserfahrungen von Lesben, Schwulen und Trans-Personen zu untersuchen“ (Zitat LSVD) wagt es doch tatsächlich auch Moslems mit einzubeziehen und zu suggerieren, auch diese könnten homophob sein.

Das geht natürlich gar nicht, denn wie wir alle wissen, sind Moslems im Allgemeinen und der Islam im Besonderen voll cool, hipp und geil, die beste Religion der Welt und über jeden Verdacht erhaben. Homophobe Moslems gibt es schlicht nicht, und etwas anderes zu behaupten ist neoliberal, rassistisch und zionistisch – mindestens.

Norbert Blech schreibt auf queer.de daher folgerichtig: Weiterlesen

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