Tag Archives: Norbert Bolz

Nicht für den Kommunismus, jedenfalls nicht öffentlich,

19 Jan

zu sein scheint Ilse Junkermann, Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Die Äußerungen der Genossin Lötzsch verteidigte sie trotzdem mit der Begründung, Weiterlesen

Liberale Selbstauflösung

15 Jun

Der Mann mag ja gut aussehen, aber was Christian Lindner jetzt mit Philipp Rösler, Birgit Homburger und Daniel Bahr ausgeheckt haben soll, das könnte auch den letzten Liberalen aus der Partei vertreiben: Weiterlesen

Warum der Wahn der Gleichheit in die Inhumanität führt

10 Sep

Nachdem sich ein gottverdammter Liberaler munter darüber ausgelassen hat, dass Norbert Bolz keineswegs ein Guter ist, will ich hier den Versuch unternehmen, eben das Gute, weil Richtige, an Bolz‘ These herauszuarbeiten – und zwar jenseits der Thematik der Homosexualität, die ich bereits abgehandelt habe. Und da die Welt nicht nur schwarz und weiß ist: Ja, Bolz trifft nicht immer ins Schwarze. Aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr…

Bolz ist der Ansicht, früher sei alles besser gewesen. Das ist falsch. Früher, so Bolz, haben die Menschen soziale Unterschiede akzeptiert, heute tun sie das nicht mehr. Das wäre aus meiner Sicht keineswegs problematisch, wenn es denn dazu führte, dass Menschen, die sich früher mit dem begnügt haben, was sie hatten, nunmehr dafür arbeiten, mehr zu erreichen. Bolz jedoch behauptet nun, die heutzutage verbreitete Reaktion auf soziale Unterschiede sei eine andere. Statt dem Versuch, aufzusteigen und der Bereitschaft, dafür etwas zu tun, sei es jetzt üblich, zu fordern, dass die, die mehr haben, dieses „mehr“ gefälligst abzugeben hätten – und zwar solange, bis alle gleich viel haben. Diese Umverteilung jedoch gebe es nur um den Preis der Freiheit. Paradoxerweise führt Umverteilung, so Bolz weiter, keineswegs zu mehr Zufriedenheit: Weiterlesen

Warum Norbert Bolz Schwule für das Resultat eines Betriebsunfalls hält

9 Sep

Norbert Bolz ist ein Guter. Zumindest wenn es um die Kritik des Gleichheitswahns geht, wie in seinem neuen Buch. Geht es darin allerdings um Fragen von Sexualität und Geschlecht, verliert Bolz rapide an Niveau:

Gerade die herrschende öffentliche Meinung kultiviert bestimmte Formen des Nonkonformismus; man denke etwa an die unaufhörliche Propganda des öffentlich-rechtlichen Fernsehens für homosexuelle Gemeinschaften

Stopp, wovon spricht der Mann? Ach so, er meint, dass Schwule nicht nur als Kinderschänder und tragische Existenzen dargestellt werden, wie früher einmal:

Film und Fernsehen zeigen uns vor allem auch in ihrem Unterhaltungsprogramm seit Jahren nur noch (…) Homosexuelle, die ein kultiviertes, politisch korrektes Leben führen.

Schlimmer noch, wir sind Opfer einer Kulturrevolution, die auch beinhaltet:

Nicht die Homosexuellen sind krank, sondern diejenigen, die Homosexualität verurteilen.

So ist das mit dem wissenschaftlichen Fortschritt, Herr Bolz, der lässt sich nicht von ideologischen Vorbehalten bremsen. Und Sie wollen es mit der Vernunft haben?

Daran glaubt natürlich kein vernünftiger Mensch, aber man darf es nicht sagen.

Genau, sonst kommt gleich die Rosa Nostra und fickt einen von hinten. Oder der schwarze Mann: Weiterlesen

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