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Ganz Neuengland…

27 Apr

Moment, da war doch noch was. Ach ja: Rhode Island, der kleinste aller US-Staaten wird als letzter in Neuengland die Ehe für Schwule und Lesben öffnen.

Die moralische Gesundung der USA

8 Mai

Nachdem nun bereits die Neuenglandstaaten Connecticut, Maine, Massachusetts und Vermont durch die Homo-Ehe verschwult worden sind, halten nur noch New Hampshire und das kleine Rhode Island tapfer die Fahne der Heterosexualität hoch. Geht es nach dem Bischof Thomas Tobin, soll das auch so bleiben. Im „Rhode Island Catholic“, ruft Tobin dazu auf zu kämpfen, um im „katholischsten Staat der USA“ die Dominanz kirchlicher Moralvorstellungen zu bewahren und die Homos auf ihren Platz zu verweisen:

The march toward gay marriage across our nation is relentless, and liberal New England is leading the way. The supporters of gay marriage in Rhode Island are well-organized and well-funded. They’re fiercely determined to impose their politically correct agenda on all the citizens of the state – human history, culture and moral principles not-withstanding. Anyone who opposes them is quickly labeled a bigot.

Man muss Tobin diese harschen Worte schon ein wenig nachsehen. Denn ihm ist bewusst, dass sein Kirche langfristig einen hoffnungslosen Kampf führt, einen Kampf überdies, der eben nichts mit Moral, sondern eben mit Prinzipien zu tun hat, was Tobin hier erstaunlicherweise auch einräumt. Tobin und Genossen phantasieren sich ein in eine Verschwörungshaltung, welche das Streben von Schwulen und Lesben nach Gleichberechtigung nicht etwa als berechtigtes Anliegen, sondern nur als Ausdruck böser politischer Kräfte zu sehen vermag. Geschichte, „Kultur“, alles muss für das Ziel der Katholiken herhalten, die Definitionsmacht über das korrekte menschliche Zusammenleben zu behalten. Weiterlesen

Six by Twelve

19 Nov

Im Jahre 1620 ankerten die Pilgerväter am Plymouth Rock, Massachusetts und besiedelten den Landstrich Neuengland. Mit Homosexualität hatten diese Puritaner nun wirklich nichts am Hut. Doch die Zeiten ändern sich. Ganze 392 Jahre später soll es homosexuellen Paaren in ganz Neuengland möglich sein, zu heiraten. Unrealistisch ist das Vorhaben nicht, schließlich hat man Massachusetts und Connecticut ja bereits im Sack. Fehlen also nur noch vier Staaten. Das müsste doch zu schaffen sein.

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