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Man muss Schwule nicht mögen – aber deswegen braucht man sie noch lange nicht umzubringen

24 Nov

Irans Präsident Ahmadinedschad weilt in Brasilien um sich Schützenhilfe für sein umstrittenes Atomprogramm zu verschaffen, den er natürlich prompt bekommt:

Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat den Iran im Atomstreit mit dem Westen zu einer „gerechten und ausgewogenen Lösung“ aufgefordert. Die internationale Gemeinschaft müsse mit Teheran im Bemühen um Frieden im Nahen Osten in Kontakt bleiben statt das Land zu isolieren, sagte er nach einem Gespräch mit dem iranischen Staatschef Mahmud Ahmadinedschad in Brasilia am Montag weiter. Er verteidigte Irans Recht auf die zivile Nutzung der Atomkraft und forderte einen neuen Umgangston mit Teheran.

Den einzig richtigen Umgangston mit dem Repräsentanten der mörderischen Theokratie fanden indes andere als „Lula“:

In Rio de Janeiro demonstrierten am Sonntag rund 500 Menschen gegen den Besuch Ahmadinedschads. Am Ipanema-Strand versammelten sich zu dem Protest Gruppen von Homosexuellen, Künstlern, Christen, Juden sowie mehrere Holocaust-Überlebende. Ahmadinedschad hat den Holocaust mehrfach infragegestellt und die Vernichtung Israels gefordert. Zudem, wie er im Interview mit Globo TV wiederholte, betrachtet er Homosexualität als widernatürlich.

Wobei das Problem nicht darin besteht, dass der olle Mahmud Homosexualität als widernatürlich betrachtet, sondern in seinem Land Homosexuelle hingerichtet werden. Nur mal zur Erinnerung.

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