Tag Archives: Rolf Trauernicht

My Way

23 Apr

Nach den homosexuellen wagen sich zunehmend auch transsexuelle Christen aus der Deckung. Manch konservativer Christ fühlt sich davon auf den Plan gerufen:

Nach Angaben des Diakonie-Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz ist der Wunsch nach einer Geschlechtsumwandlung in den vergangenen Jahren öfter aufgetreten. Es wäre aber verkehrt, von Schöpfungsvarianten zu sprechen, sagte der Leiter, Rolf Trauernicht (Kassel), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Warum das verkehrt wäre, diese Erklärung fehlt bei Trauernicht. Immerhin gibt er zu, man wisse nicht, warum

gelegentlich Knaben mit weiblichen Sexualmerkmalen und Mädchen mit männlichen Merkmalen geboren werden

– der Zusammenhang, in den der Fachmann Transsexualität dann stellt, macht aber deutlich, dass es ihm keineswegs um eine fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema geht: Weiterlesen

Gottes Werk und Rolfis Beitrag

12 Jul

Mal abgesehen davon, warum Christsein und SM sich unbedingt ausschließen sollen (nicht umsonst gibt es einen entsprechenden Arbeitskreis), ist das, was Rolf Trauernicht im aktuellen ideaSpektrum über die gottgewirkte Ehe schreibt, einfach nur noch lächerlich: Weiterlesen

Über die Verwechslung von selbstbestimmter Sexualität mit Vergewaltigung

25 Jun

Eine von der Stadt Gießen und „pro familia“ gemeinsam ins Leben gerufene Kampagne will erreichen

dass jeder Mensch sein Grundrecht wahrnehmen kann, seine sexuelle Orientierung und seine sexuellen Beziehungen frei zu wählen und sein Leben entsprechend zu gestalten.

Das ist zwar ein wenig albern und Wasser auf die Mühlen der evangelikalen Sauertöpfe, die ja tatsächlich an die freie Wahl von sexuellen Orientierungen zu glauben scheinen und daher auch immer wieder Schwulen und Lesben nahelegen, sich für die Heterosexualität zu entscheiden. Doch das ist einfach nur dekonstruktivistischer Bullshit. Ebenso wenig wie ich mir meine Hautfarbe auswählen kann, ist es möglich, die sexuelle Orientierung frei zu wählen. Sinnvoller hätte man in Gießen das Recht postuliert, seine sexuelle Orientierung frei zu leben. Aber im Großen und Ganzen argumentiert man seitens der Kampagne mit dem Namen „Liebe wie du willst“ durchaus vernünftig: Weiterlesen

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