Tag Archives: Schweiz

Voll fies: Trinken für junge Frauen kompliziert

9 Jan

Warum Mädchen so tun, als wären sie betrunken

steht nicht in der Welt, auch wenn die gleichnamige Überschrift eben das suggeriert. Stattdessen erfahren wir, warum Mädchen sich betrinken:

weil sie dann eine Ausrede für ihr Verhalten haben – insbesondere wenn es ums Flirten geht.

Meint jedenfalls Sozialgeografin Sara Landolt von der Universität Zürich,

die in 14 Gesprächsrunden mit 15- bis 18-jährigen Schweizern darüber sprach, warum sie Alkohol konsumieren

und jetzt auch etwas über die Gründe von Jungen weiß, sich zu betrinken. Jungs nämlich brauchen keine Ausreden, Jungs trinken, Weiterlesen

Wie schwul ist Anian Liebrand?

5 Jan

Für die Abordnung der Jugendorganisation der Schweizerischen Volkspartei (SVP) des Kanton Luzern, begann der Jahrewechsel mit einem Schock. Denn, man mag es glauben oder nicht, da hat es doch tatsächlich ein offensichtlich homosexueller Mensch gewagt, dem Vorsitzenden der jungen SVP, Anian Liebrand, eine Mail folgenden Inhalts zu schicken:

„Lieber Anian“ Weiterlesen

Meinungsfreiheit auch für Deppen

17 Okt

Homosexualität richte sich „gegen die Familie, den Ort des Fortbestandes des menschlichen Geschlechts und also auch des Überlebens einer Nation.“

Ein kleiner Satz mit großer Wirkung. Wie berichtet, hat diese Äußerung der Jugendorganisation der Schweizerischen Volkspartei (SVP) für einen Sturm im Wasserglas bei allen möglichen Homo-Organisationen des Alpenlandes gesorgt. Auf Basis des „Antirassismusgesetzes“ wurden sage und schreibe 29 Klagen gegen die SVP eingereicht.

Vergeblich. Denn auf Entscheidung eines zuständigen Richters, wurde die Strafanklage abgewiesen:

Für die Schwulenorganisation Pink Cross und die Lesbenorganisation LOS ist dies „inakzeptabel und unerträglich“.

Ich dagegen finde es, langsam aber sicher, unerträglich, dass es sich in den westliche Ländern einbürgert, wegen jeder Äußerung irgendwelcher Hohlköpfe Klage einzureichen. Weiterlesen

Bürgerliche Schwule lesen Chomsky

11 Okt

Die „Verbürgerlichung“ der Schwulenbewegung. Spätestens mit Guido Westerwelle, ist diese unübersehbar. Das zumindest ist das Resümee der NZZ, die sich in einem längeren Artikel mit den Schwulen beschäftigt, für die es auch ein Leben jenseits des CSD gibt. Nun gut, möchte man meinen, sind das nicht alle? Ist der CSD nicht eh nur einmal im Jahr? Und was heißt in unserer postmodernen Welt überhaupt noch „bürgerlich“?

Vielleicht gibt uns die NZZ Antworten:

Wie man es dreht und wendet, am Nadelstreifenanzug dieses Mannes klebt nicht das winzigste Boafederchen eines Tunten-Klischees. Weiterlesen

„Nichts gegen Homos“ – außer dies, das… und, ach ja, das auch noch

18 Jul

Über Thommen – mit dem ich mir über die Kommentarfunktion ab und an kleine, harmlose Scharmützel liefere – bin ich auf einige wunderbare Sätze gestoßen, die der Unternehmensberater Stöhlker auf seinem Blog verfasst hat:

Man könnte meinen, die Zukunft der Welt hinge von den Schwulen und Lesben ab. Sie setzen rund um den Globus die Regierungen unter Druck, auch Barack Hussein Obama, indem sie mit einer perfekten Lobby immer mehr Rechte einfordern.

Ist das nicht allerliebst? Weiterlesen

Breaking News: Homos sind jetzt eine Rasse

16 Jul

Nicht nur die Antipathie gegen eine ganz spezielle Religion, auch Homophobie sollte irgendwie als Rassismus deklariert und entsprechend bestraft werden. Zumindest, wenn man den Gedanken zweier Schweizer Homo-Organisationen folgen mag:

«29 Klagen wurden beim Unterwalliser Untersuchungsrichter deponiert», erklärte am Mittwoch Jean-Paul Guisan, Westschweiz-Sekretär der Schwulenorganisation Pink Cross, vor den Medien in Sitten. Damit will sich die homosexuelle Gemeinschaft gegen weitere Attacken schützen. Weiterlesen

Im Namen der Diskretion – Über die Kunst intellektuell zu begründen, dass Schwule einem tierisch auf den Sack gehen

2 Jul

Viel ist in den letzten Jahren von einer angeblichen „Homosexualisierung“ der Gesellschaft gesprochen worden, ein Schlagwort, das für nicht wenige Lesben und Schwule bestenfalls wie ein müder Witz, schlimmstenfalls wie blanker Zynismus daherkommt. In der Schweizer „Weltwoche“ hat sich Philipp Gut daran abgearbeitet, seinen Lesern zu erklären, warum diese Ansicht falsch ist, und es tatsächlich so etwas wie eine „Homosexualisierung“ gibt.

Gut holt weit aus und beginnt seinen Artikel ausgerechnet mit dem neuen Film „Brüno“ von Sacha Baron Cohen:

In der Schweiz startet «Brüno» am kommenden Donnerstag. Und auch hier gibt die Tunten-Satire, wie überall, bereits vor der Premiere zu reden. Die Meinungen der Voraus-Interpreten gehen merkwürdig auseinander: Während die einen den Film für eine «beleidigende» Attacke auf die Schwulen halten, sehen die andern in ihm eine «Entlarvung der Homophobie». Weiterlesen

Im Wallis geht der Homo um

1 Jul

Das Schweizer Gesundheitswesen gehört mit zu den besten der Welt. Es ist so gut, dass man dort sogar Heilmittel für Dinge kennt, die gar keine Krankheiten sind. So berichtet der im Kanton Wallis beheimatete Jungkatholik „Etienne“ über das schweres Leiden seiner frühen Jugendjahre und der anschließenden Genesung:

„Als ich 13 war, erfasste mich eine schreckliche Krankheit: die Homosexualität. Doch Gott befreite mich vom Dämon“

Natürlich, das kann man von einem allmächtigen Gott ja wohl erwarten. Alles andere wäre ja auch zu enttäuschend. Angesichts dieser göttlichen Vollzugsmeldung könnte „Etienne“ im Verein mit dem SVP-Jungkameraden Grégory Logean, Gott ja mal darum bitten, der Schweizer Bevölkerung eine etwas höhere Fruchtbarkeitsrate zu bescheren. Die liegt in der Eidgenossenschaft nämlich offensichtlich so niedrig, dass man befürchtet, bald von islamischen Babies überkrabbelt zu werden: Weiterlesen

Armes, kleines Würstchen

2 Jun

Aktuell produzieren Studierende der Studienvertiefung CAST an der Zürcher Hochschule der Künste Inhalte für die Seite europride.tv. Im Rahmen dieses Projektes hatten sie auch das Missvergnügen, mit Daniel Regli zu sprechen, seines Zeichens furchtloser Kämpfer gegen die Rosa Flut, de sich seit einger Zeit über Zürich ergießt.

Vielleicht, liebe Leser, haben Sie sich schon immer gefragt, von was für einem Schlage Leute wie Regli sind. Ja, also, beschreiben kann man das nicht. Man muss es sehen – und hören:

Warum es ganz schlimm ist, sich dem Gerücht auszusetzen als Schwuler abgestempelt werden zu können

24 Mai

„Mister Schweiz“ André Reithbuch hat es sich nicht nehmen lassen, der Einladung zum Züricher Europride zu folgen. Dummerweise war seine Marketingabteilung von diesem Vorhaben weniger angetan. Die Begründung klingt putzig:

Zu gross ist bei den Mister-Verantwortlichen die Angst, es könnte zu ähnlichen Spekulationen über Andrés sexuelle Vorlieben kommen, wie bei seinem Vorgänger Stephan Weiler. Dieser hat sich aktiv für die Akzeptanz von Homosexuellen eingesetzt . «Ich möchte André nicht etwas Ähnlichem aussetzen», sagt Urs Brülisauer von der Mister Schweiz Organisation und betont: «Das ist aber kein Entscheid, der sich gegen Schwule richten soll.»

Ähm, wem genau möchte Herr Brülisauer den Mister Schweiz nicht aussetzen? Dem Gerücht, er könne schwul sein? Weiterlesen

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