Tag Archives: Tod den Schwulen

Warum mögen Linke den Iran?

14 Mai

Es wird schon seine Gründe haben

Haltet ein in Eurem schändlichen Tun! Lebet die Liebe und gebt Euch weder Hass noch Furcht hin!

16 Dez

Den Pressemitteilungen diverser Blätter und Internetportale, Uganda nehme sein Vorhaben, Homosexualität in bestimmten Fällen mit dem Tode zu bestrafen, zurück,  hat der ugandische Abgeordnete David Bahati nun im britischen „Guardian“ eine ziemlich deutliche Abfuhr erteilt. Bahati:

„Erlerntes Verhalten kann einem abgewöhnt werden. Niemand kann mir erzählen, dass es Menschen gibt, die schwul geboren werden. Da sind äußere Einflüsse am Werk.“

Das kennt man: Weil Homosexualität erworben wird, und natürlich eine furchtbar schlimme Sache ist, muss man unter allen Umständen verhindern, dass sie sich ausbreitet. Zur Not eben auch mit Gewalt. Was sollen also die Klagen? Es geht schließlich um die Zukunft von Ugandas Kindern: Weiterlesen

Todesstrafe oder nicht – das ist hier die Frage

14 Dez

Wie bekannt sein dürfte, ist das afrikanische Land Uganda nicht gerade ein Musterbeispiel homophiler Gesetzgebung. Kürzlich wollte man dort sogar ein Gesetz verabschieden, welches für „schwerwiegende Homosexualität“ die Todesstrafe vorgesehen hätte. Doch, oh Wunder:

Kurz nachdem das Gesetz beschlossen wurde, gab es heftige Kritik seitens internationaler Politiker und internationaler Menschenrechtsverbände. So wandten sich der britische Premierminister Gordon Brown und Volker Beck, der menschenrechtspolitische Sprecher von Bündnis’90/Die Grünen, massiv gegen die geplante Einführung der Todesstrafe und der lebenslangen Haft. Auch der kanadische Regierungschef Stephen Harper kritisierte gegenüber der Regierung Ugandas das geplante Gesetz scharf.

Was allerdings nicht bedeutet, dass die Homos in Uganda nun aus dem Schneider sind:

Da das Gesetz nun ohne die Todesstrafe und die lebenslange Haft erlassen wird, gilt die alte Regelung, die Homosexualität mit 14 Jahren Haft unter Strafe stellt. Die anderen Regelungen des „Antihomosexualitätsgesetzes 2009“ bleiben aber in Kraft. So ist es nun verboten, sich für die Rechte von Lesben und Schwulen einzusetzen, und mit solchen Personengruppen zu werben.

Was im Klartext bedeutet: Wer sich in Uganda outet, kommt in den Knast. Denn wie wir es auch aus Deutschland kennen, ist die schiere Existenz schwuler Liebe für manche nichts anderes als Reklame für einen verderbten Lebensstil.

Warum die Menschlichkeit gegen gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge nicht anstinken kann

25 Nov

Der homophobe Depp Sizzla soll am morgigen Donnerstag in Berlin weilen und in der trendigen, progressiven, voll toleranten und weltoffenen Kulturbrauerei ein Konzert halten. Nun ist Sizzla nicht irgendein homophober Depp, sondern ein Kotzbrocken vor dem Herrn, eine moralische Nulpe, ein Hasssänger der diesen Namen wirklich verdient: Warum? Darum!

„Tod den Perversen und Schwuchteln, was habt ihr hier zu suchen? Ich knall die Schwuchteln mit der Waffe ab“

Solch liebreizende Lyrik gehört zum Repertoire des „Künstlers. Ja, man hat richtig gelesen, das ist ein eindeutiger Aufruf zum Mord, nicht mehr und nicht weniger. Weiterlesen

Penner legt nach

8 Okt

Für den Fall, dass die 4529. Drohung mit dem Untergang des christlichen Abendlands keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor lockt, wird jetzt die islamische Karte gespielt:

Offener Brief

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

weltweit gibt es deutlich über eine Milliarde Mohammedaner. Der Islam hat vom Judentum (siehe Pentateuch) das Verbot des Praktizierens von Homosexualität übernommen. In islamsichen Ländern [Fehler im Original, Anm. D.] wird das Praktizieren von Homosexualität generell bestraft, im Sudan und in einigen anderen Ländern sogar mit dem Tod. Weiterlesen

Die Geschichte des Islam ist eine Geschichte voller Missverständnisse

12 Jun

Update (12.06.09): Bilal Philips kommt nicht nach Berlin, sein Vortrag wird aber gehalten.

Die Berliner Al-Nur Moschee hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung über den Islam aufzuklären, auf dass die Religion des Friedens zukünftig nicht mehr missverstanden wird. Zu diesem Zweck hat man sich mit Bilal Philips und Pierre Vogel zwei Kapazitäten auf dem Gebiet der Islamkunde eingeladen; Experten, bei denen garantiert keine Missverständnisse aufkommen:

Sowohl Vogel als auch Philip zählen zur Gruppe der islamischen Charismatiker, die mit Video-Botschaften im Internet Millionen junger muslimischer Gläubiger erreichen. Der Mann, der im Netz unter Dr. Abu Ameenah Bilal Philips firmiert, ist ein in Kanada aufgewachsener Jamaikaner, der in seinen Videos mit pseudo-wissenschaftlichen Herleitungen erklärt, dass Homosexualität eine „ganz normale Todsünde“ sei, weil sie die Familie als lebenswichtige Struktur gefährde. Die Todesstrafe sei von Gott auferlegt und ihre Einhaltung wichtig für die Menschheit.

Hier haben wir also einen Mann, der bei vollem Bewusstsein den Mord an Schwulen fordert. Ob das allerdings ausreicht, um die Veranstaltung verbieten zu lassen und künftig ein Einreiseverbot für Philips zu verhängen? Fraglich. Denn mag es zwar angebracht sein, unnachgiebig gegen Islamgegner wie Geert Wilders vorzugehen, aber ein Moslem der die Todesstrafe für Schwule fordert, ist für das friedliche Zusammenleben der Kulturen nun wirklich keine Gefahr.

Eselficker statt Hassprediger

22 Mrz

Großbritannien ist krank. Großbritannien ist widerlich. Und der Grund dafür ist offensichtlich: In Großbritannien ist es nämlich tatsächlich so, dass die Menschen dort die Freiheit haben, ihr Leben selbst zu gestalten, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und, ja, es ihnen auch erlaubt ist, nicht an den großen Onkel Allah glauben zu müssen. Naturgemäß gefällt dass Deppen vom Schlage eines Anjem Choudary nicht, seines Zeichens islamischer Hassprediger, der sein Leben dem Ziel gewidmet hat, Großbritannien in eine weitere Hölle auf Erden – von Schlage Saudi-Arabiens oder des Iran – zu verwandeln; eine Hölle, regiert nach den Maßstäben des islamischen Rechts.

Denn nur mittels der Scharia, so Choudary, könne Britannia gesunden. Und das erreicht man am Besten, indem man zunächst die Geschwüre der Gesellschaft herausschneidet: Weiterlesen

Gefährliche Werbung

26 Nov

Herzliche Leseempfehlung für den Gay Dissenter und seine Abrechnung mit einer für Schwule (lebens-)gefährlichen Buchbesprechung auf queer.de: “Die Todesstrafe ist viel zu gut für Schwule. Sie sollten zusammengetrieben und öffentlich ausgepeitscht und gefoltert werden!”

Passend dazu findet heute abend um 19 Uhr 30 im Berliner Schwuz, Mehringdamm 61, eine Podiumsdiskussion statt. Zum Thema „Runder Tisch gegen Homophobie: Chancen und Grenzen des Dialoges mit islamischen Verbänden“ diskutieren auf Einladung des LSVD:

Günter Piening, Integrationsbeauftragter von Berlin
Necla Kelek, Soziologin und Autorin
Gabriele Heinemann, MaDonna Mädchenkult.Ur e.V.
Claudia Dantschke, ZDK – Gesellschaft für Demokratische Kultur
Bodo Mende, LSVD Berlin-Brandenburg e.V.
Bastian Finke, Anti-Gewalt-Projekt Maneo

Evangelikale raus aus Castro…

25 Nov

Die Freude im Gefolge von Proposition 8 mag hoch sein, aber was sich in der Nacht des 14. November in San Franciscos Castro-Distrikt abgespielt hat, erntet bei mir Kopfschütteln, Unverständnis und erzeugt ein Gefühl der Beklemmung nebst Gänsehaut:

Betende Christen, welche die „Anwesenheit Gottes„, in den Stadtteil bringen wollten,

genauer gesagt also evangelikale „Christen“,

die in den 70er Jahren mit Anita Bryant verantwortlich waren für den Slogan „Töte einen Schwulen – für Jesus“, Weiterlesen

Manchmal hilft Höflichkeit nicht weiter

3 Okt

David Popescu ist ein kanadischer Wahlkandidat. David Popescu ist evangelikal. David Popescu hält sich für einen moralisch integeren Menschen. David Popescu ist ein Idiot…

Genauer gesagt: Ein dämlicher, unmenschlicher, grausamer Unhold. Gleichsam ein Satan in Menschengestalt. Eine Warze am Hintern der zivilisierten Gesellschaft. Sie finden das intolerant von mir? Da haben Sie recht. Sie finden das unsensibel?

Well, think again: Weiterlesen

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