Tag Archives: Wahlen

Alternative für Deutschland? Eine Alternative?

16 Sep

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist in die drei Landesparlamente von Brandenburg, Sachsen und Thüringen eingezogen.

Gut so! Weiterlesen

Wenn ich wählen würde – Mit Adrian in der Kabine

3 Mai

Am 25. Mai ist Europawahl. Ich bin natürlich nicht dabei, denn wählen gehen lehne ich immer noch ab. Dennoch hat es mich interessiert, welche Partei meinen grundsätzlichen politischen Präferenzen am ehesten nahekommt. Dafür bietet sich, wie üblich, der Wahl-O-Mat an. Nachfolgend möchte ich die einzelnen Thesen zur Europawahl 2014 vorstellen, meine Antwort hierzu mitteilen und diese kurz kommentieren.

Los geht’s : Weiterlesen

Ein Brief an Arne

1 Feb

Lieber Arne Platzbecker,

bis vor kurzem kannte ich Dich nicht. Als ich zum ersten Mal ein Foto von Dir gesehen habe dachte ich, na der ist ja süß, den würde ich sofort heiraten (wenn er nicht schon vergeben wäre). Und dann fand ich auch noch heraus, dass Du Anwalt bist und dachte, Geld hat er auch noch, das wird ja immer besser.

Doch dann der Schock: Du hast Dich verkauft und machst einen auf Politiker. Und das auch noch für die Sozen. Warum tust Du Dir das an? Ich meine, okay, von mir aus kann man ja Sozi sein, es ist zwar eine merkwürdige Einstellung, aber was soll’s, wir leben hier in Europa, das sind ja sowieso alle Sozen – mehr oder weniger -, man hat sich dran gewöhnt. Aber das auch noch politisch zu betreiben? Dafür anzutreten in die Hamburger Bürgerschaft gewählt zu werden? Warum? Weiterlesen

Nach der Wahl ist vor der Wahl

3 Nov

Die USA haben gewählt, und wie so oft lässt sich beobachten, dass die deutschen Medien offenbar nicht die geringste Ahnung vom politischen System der USA haben. So schreiben sie von „Parteien“, von „Opposition“, gar von „Fraktionen“, ganz so als würden sich diese Begriffe europäischer parlamentarischer Demokratien auf die präsidentielle Demokratie der USA übertragen lassen. Die Journalisten, ja viele Menschen überhaupt, können einfach nicht verstehen, warum Obama, der mit soviel Furor in den Wahlkampf gestartet ist, nicht mehr die Wertschätzung genießt, die er bei Amtsantritt hatte. Sie verstehen die breite Opposition gegen die Gesundheitsreform nicht; sie verstehen nicht, warum amerikanische Arbeiter sich nicht wohlfahrtsstaatlich einlullen lassen wollen; sie verstehen nicht, aus welchen gesellschaftlichen Milieus sich Demokraten und Republikaner konstituieren. Und ganz besonders wichtig: Sie verstehen nicht, was der „Amerikanische Traum“ tatsächlich bedeutet, was er für ein Wirkung im Denken der Amerikaner entfacht.

Es wäre gut, wenn man sich hierzulande eines klar machen würden: die USA sind nicht Europa; Amerikaner ticken nicht wie Europäer – und erst recht nicht wie Deutsche. Und das – man kann es nicht oft genug wiederholen – das ist auch gut so.

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