Selbst schuld

10 Okt

Die NZZ titelt, Homosexuelle würden auf dem Balkan

in die ethnischen Konflikte hineingezogen.

Im Artikel steht das Gegenteil:

In einem Punkt ist die Schwulenszene aber zweifellos Avantgarde, wenn auch eine versteckte: Multiethnizität, im kosovarischen Alltag ein toter Buchstabe, ist hier lebendige Wirklichkeit. Ob Albaner, Serbe oder Rom, man begegnet sich vorurteilslos – es reicht, als Homosexueller diskriminiert zu werden.

Dank NZZ wissen wir jetzt immerhin, wer für den abgesagten CSD in Belgrad verantwortlich ist.

Den Organisatoren des abgeblasenen Marsches kann der Vorwurf gemacht werden, dass sie der Öffentlichkeit zu wenig erklärten, dass ihr Marsch nicht der «Propagierung ihrer sexueller Orientierung dienen sollte», wie die nationalistische Presse argwöhnte, sondern dem Anspruch auf gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes.

Unsinn! Für Reaktionäre ist jeder offen Homosexuelle Propaganda. Wer darauf herein fällt, ist selbst verantwortlich dafür.

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