Wie Indien sich humanisiert

2 Jul

Lange genug hat es ja gedauert:

In Neu-Delhi hat heute ein indisches Gericht in einem Urteil „einvernehmlichen homosexuellen Geschlechtsverkehr“ legalisiert. Wie der britische Sender BBC berichtet, wird mit dem Urteilsspruch ein 145 Jahre altes Gesetz aus der britischen Kolonialzeit aufgehoben, das gleichgeschlechtliche Beziehungen als „widernatürliches Vergehen“ bezeichnete.

Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie sehr ehemalige Kolonien ihre Mutterländer geliebt haben müssen, dass sie sogar deren idiotischste Gestze für eine ewig lange Zeit nach der Unabhängigkeit beibehalten.

Eine Antwort zu “Wie Indien sich humanisiert”

  1. Carl 3. Juli 2009 um 19:43 #

    …meine Freunde in Bombay haben vorher kein Kiss In am Gateway Of India veranstaltet…und jetzt werden sie es sicher auch nicht machen.
    Trotzdem…hoffentlich wird das Kolonialgesetz gekippt…noch is et ja nich fest….*daumendrügg*

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