Niemand hat ein Recht, mir vorzuschreiben, was ich mit meinem Körper zu tun oder zu lassen habe. Ob ich mit einem Mann oder einer Frau ins Bett gehe; ob ich mir meinen Hintern mit Dildos, Schwänzen oder Fäusten wienern lasse; ob ich mich für Sex bezahlen lasse oder nicht; ob ich Drogen nehme, saufe, rauche, oder an Klebstoff schnüffele; ob ich kiloweise Fleisch verschlinge oder mich rein vegan ernähre – all das ist meine Sache und nur meine Sache. Den Rest des Beitrags lesen »
Weisheit des Tages (2)
9. Februar 2010 von AdrianZwei Mal zwei Minderheiten sind mehr als zwei Mal eine Mehrheit
8. Februar 2010 von AdrianDass Schwule und Lesben in der Öffentlichkeit nicht tun sollten, was auch Heteros machen (Händchen halten, küssen, kindisch miteinander kichern) weil sie eben eine Minderheit sind, beruht, neben einem antiindividualistischen Menschenbild, auf einem mathematischen Missverständnis. Denn natürlich sind Homosexuelle deutlich in der Mehrheit, legt man nur die richtige Prämissen zugrunde, wie folgende Grafik von Armani veranschaulicht: Den Rest des Beitrags lesen »
Wie der Super Bowl meine elementare sexuelle Ästhetik verletzte
8. Februar 2010 von AdrianNachdem uns gestern wieder einmal nahe gelegt wurde, unser homosexuelles Dasein gefälligst im Privaten zu fristen, auf das wir gewisse Heteros nicht in ihrer “elementaren sexuellen Ästhetik” beleidigen, stolperte ich heute erneut über einen Beleg, wie schamlos die Hetero-Welt ihr Privatleben an die Öffentlichkeit zerrt. Genauer gesagt geht es um Quarterback Drew Brees der New Orleans Saints, jener Footballmannschaft die gestern den amerikanischen Super Bowl gewonnen hat.
Den Super Bowl zu gewinnen ist natürlich eine Sache. Aber Frau und Kind der Öffentlichkeit zu präsentieren, und die eigene Frau dann auch noch zu küssen, live und vor tausenden von Zuschauern – muss das denn sein?
Werbung kann so schmutzig sein
7. Februar 2010 von DamienGanz spontan waren Adrian und ich gestern bei Bump. Schon wieder. Im Gespräch mit einem anderen Besucher erfuhren wir, dass er normale Orte wie diesen hier eher selten aufsuche. Wenn das die Schwuz-Crew gehört hätte. Normal wollte man hier doch nie sein, oder? Andererseits haben sich vielleicht auch die Zeiten geändert. Denn was, außer dass es Männer sind, die sich küssen, ist hier denn tatsächlich anders als da wo es normal ist? Das Schmutzigste jedenfalls, das mir gestern im Schwuz begegnete, war eine Werbung, die in den Toiletten auslag. Sie kennen sicher die “Alkohol? Kenn dein Limit”-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Das Motto der Kampagne lautet “Alkohol macht mehr kaputt als du denkst.” Und auf Plakatwänden gibt es dann diese humorfreien Fotos, deren Inhalt sich auch hier im Video wiederholt. Kleine Kostprobe gefällig?
Sie feiert heute hemmungslos … er stellt sie morgen nackt ins Netz.
Er will Party ohne Ende … und wacht in seiner Kotze auf.
Er verliert nicht nur den Führerschein.
Er feiert bis der Arzt kommt … und landet auf der Intensivstation.
Die Werbung im Schwuz war vom Irrenhouse. Deren Kampagne heißt “Alkohol! Spreng Dein Limit.”. Das Motto lautet “Alkohol macht mehr wieder gut, als Du denkst.”. Darüber ein Foto von vier halbwegs schicken Transen mit ihrer ganz eigenen Kotzprobe: Den Rest des Beitrags lesen »
Schwule gegen Schwule
7. Februar 2010 von DamienNun stehen sie also fest, die “FHM 100 unsexiest Women in the World 2010“, gewählt von den Lesern des Herrenmagazins. Auf Platz zwei: Guido Westerwelle. Man muss weder die FDP noch Guido Westerwelle mögen, um das doof zu finden. Auch der LSVD zeigte sich not amused. Doch FHM bleibt hart:
Den Vorwurf der Schwulenfeindlichkeit weist das Männermagazin von sich. Es gebe viele homosexuelle Mitarbeiter in den Reihen des Magazins.
Ja und? Können Schwule nicht ebenso schwulenfeindlich sein wie Heteros?
Von antisemitischen Bubenspitzle und missbrauchten Nonnenfürzle
6. Februar 2010 von Damien“Köstliches aus der Klosterküche”, so der Titel des Kochbuches, das ich zu Weihnachten geschenkt bekam. Eben suchte ich darin nach einem Rezept, das Adrian und ich heute abend nachkochen könnten. Als ich mich dann erinnerte, was Anfang diesen Jahres über die Jesuitenbrüder an die Öffentlichkeit gelangt war, sah ich die Rezepte plötzlich mit anderen Augen. Es beginnt schon im Inhaltsverzeichnis, in dem von “gestoßenem Gemüse” die Rede ist. Will man sich das bildlich vorstellen? Und dann erst die Rezepte:
Gebackene Austern [sic!] auf Blattspinat
Gefüllte Eier nach Bojarenart
Gefüllter Backfisch
Möhren mit Glanz [schreibt sich das nicht mit s?]
Nonnenfürzle
Ich hatte einfach nur Bubenspitzle erwartet, vielleicht noch mit einem Sahnehäubchen garniert. Aber genug der bösen Kommentare, widmen wir uns einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema.
Den Anfang machte der frühere Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, Eberhard von Gemmingen, selber Jesuit. Offenbar unter einem massiven Druck stehend, erklärte er:
Ich muss einen Vergleich ziehen:
Wenn er Vergleich sagt, meint er Gleichsetzung.
Mit den Juden ist es so losgegangen, dass vielleicht der ein oder andere Jude Unrecht getan hat. Den Rest des Beitrags lesen »
Institut für solidarischen Bürokratismus und geschlechtergerechte Regulierung
5. Februar 2010 von AdrianWann immer ich die Begriffe “Soziale Gerechtigkeit”, “Ökologische Gerechtigkeit”, “Solidarische Ökonomie” oder “Ökologische Marktwirtschaft” höre, bekomme ich Bauchzwicken und mein Frühstück klettert seinen Weg zurück aus dem Magen in die Speiseröhre. Warum das so ist? Nun, weil mit diesen Nebelworten hierzulande nichts anderes gemeint ist, als dass im Sinne dieser Ziele, einer Regierung mehr Macht zugestanden werden soll, um die Freiheit des Einzelnen weiter einzuschränken, damit die gesamte Bevölkerung auf diese Ziele eingeschworen werden kann. Prinzipiell geht es dabei um nicht weniger, als mehr Regeln, mehr Regulierung, mehr Umverteilung, mehr Steuern, mehr Abgaben, mehr Macht dem Staate überhaupt.
Das kann nicht anders sein, das war in Deutschland noch nie anders, und beim neu gegründeten “Institut für Solidarische Moderne” wird es auch nicht anders sein. Den Rest des Beitrags lesen »
Psycho-Folter auf Krankenschein
4. Februar 2010 von DamienDer Ex-Gay-Observer hat einen Bericht aus dem Independent exklusiv übersetzt, in dem ein Journalist seine Erfahrungen bei der Umpolungsorganisation “Living Waters” beschreibt. Wir erinnern uns:
Nach einem Bericht von Professor Michael King vom University College London versucht jeder sechste britische Psychiater oder Psychotherapeut, die sexuelle Orientierung eines Patienten zu verringern oder zu ändern.
Doch damit nicht genug:
In einigen Fällen bezahlt sogar der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) für die Behandlung.
Die der “Behandlung” zugrunde liegende Theorie ist recht übersichtlich und wird von Joseph Nicolosi formuliert: Den Rest des Beitrags lesen »
Wird Disney schwul?
4. Februar 2010 von AdrianDas jedenfalls fordert eine Gruppe im Onlineportal Facebook:
„Disney soll einen schwulen Hauptcharakter erschaffen!“ Diese Forderung umtrieb Anna Temby letztlich so sehr, dass sie sich entschloss eine gleichnamige Gruppe bei Facebook zu gründen.
Im Prinzip hat diese Idee etwas für sich, denn wem kann es schaden, wenn ein Hauptcharakter in einem Disney-Film schwul ist? Den Kindern etwa?
Allerdings findet die Forderung nicht überall Unterstützung. So schreibt ein Facebooknutzer namens Matthew Power: „Die Disneyfilme sind großartig, so wie sie sind. Es ist nicht ihre Aufgabe, sich mit sexuellen Themen oder sozialen Problemen zu beschäftigen – was nicht heißt, das Homosexualität ein soziales Problem ist! Ich meine, dass sie für die Unterhaltung sehr junger Kinder gedacht sind und nicht für Jugendliche oder Erwachsene, die sich ihrer Sexualität bewußt sind.“
Ein Einwand, der natürlich nur dann gilt, wenn Homos ins Spiel kommen. Heterosexuelle Liebe und hemmungsloses Herumknutschen zwischen männlichen und weiblichen Protagonisten, das alles, kann man “sehr jungen” Kindern nämlich ohne Probleme zumuten…
Hat Peter Tatchell einen an der Schüssel oder sucht er nach dem Schlüssel?
3. Februar 2010 von DamienWas Benedikta diesmal für eine Begründung hatte?
In einer Ansprache an katholische Bischöfe aus England und Wales hatte der Papst am Montag nahegelegt, dass Teile der britischen Gesetzgebung zur Gleichstellung “gegen das Naturgesetz” verstoßen.
Letztlich geht es um das ureigene Recht Roms, Menschenwürde in erster Linie heterosexuellen Männern zuzusprechen: Den Rest des Beitrags lesen »




