7. November 2009 von Adrian
Nachdem Michael Miersch schon angedeutet hatte, dass die Ursache für die Magermodels auf Laufstegen darin bestehen könnte, dass sich die oftmals schwulen Designer nichts aus weiblichen Rundungen machen würden (und deshalb logischerweise halben Gerippen den Vorzug geben), erweitert „Top-Designerin“ Anja Gockel diese Theorie noch en detail:
„Ein Modedesigner kann wie jeder andere Mensch auch nur von sich selbst ausgehen. Und das Idealbild eines homosexuellen Mannes ist eine knabenhafte Figur. Das Idealbild einer lesbischen Frau ist meistens eine androgyne Figur“, sagte Gockel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Die These, dass das Idealbild eines homosexuellen Mannes eine knabenhafte Figur sei, artikulieren noch schlichtere Gemüter regelmäßig mit der Behauptung, dass die Schwuchteln eh alle auf kleine Jungs stehen würden. Dass Lesben auf androgyne Körper stehen, hat wohl eher mit der Phantasie als mit der Realität zu tun. Und auch die Behauptung, Menschen könnten nur von sich selbst ausgehen, entbehrt jeglicher Grundlage: Ich z. B. weiß sehr genau, worauf Hetero-Männer stehen: natürlich auf Girlies mit mädchenhaftem Körper, ist doch klar! Den Rest des Beitrags lesen »
Schlagworte: Abgründe heterosexueller Fantasien, Anja Gockel, Ich habe nichts gegen Schwule aber..., Männer sind einfach schöner, Nervige Frauen, Schwule sind an allem Schuld
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7. November 2009 von Adrian
Die Literaturkritikerin Iris Radisch hat in der 3sat-Sendung „Kulturzeit“ Einblicke in ihr innerstes Wesen gegeben. Das neue Buch des ukrainischen Schriftstellers Serhij Schadan, „Hymne der demokratischen Jugend“, welches das Leben in seine Heimat schildert, kommentierte sie mit folgenden Worten:
„Was man da hat, das ist wirklich das verkommene und zerfallene postsowjetische System mit Korruption, Prostitution, Organhandel, Schwulenbar; alles was man sich vorstellen kann an Verkommenheit.“
und Den Rest des Beitrags lesen »
Schlagworte: "Kulturzeit", Homosexualität als Defizit, Ich habe nichts gegen Schwule aber..., Iris Radisch, Serhij Schadan
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6. November 2009 von Damien
Der ehemalige Chef der diakonischen Anstalten in Rummelsberg, Karl Heinz Bierlein, steht erneut im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses:
Zwei Jahre nach den Taten schildern junge Diakone ein «perfides System sexueller Belästigung».
Ein wenig naiv scheinen die – erwachsenen! – Schüler durchaus gewesen zu sein. Denn was genau war eigentlich passiert? Den Rest des Beitrags lesen »
Schlagworte: Deutschland, Diskriminierung, Heteronormativität, Homosexualität als Defizit, Homosexualität und andere Probleme, Karl Heinz Bierlein
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6. November 2009 von Damien
30 westfälische Pfarrer haben in einem offenen Brief Kirchenpräses Alfred Buß wegen seiner homofreundlichen Haltung kritisiert
ist bei queer.de zu lesen und die Sache wäre die ganze Aufregung kaum wert. Die Ansicht nämlich,
dass „gelebte Homosexualität“ nicht der „Schöpfungsordnung Gottes“ entspreche
ist halt ihre Ansicht und wer wollte ihnen aus einem anderen Grund als dem widersprechen, dass „gelebte Homosexualität“ der Schöpfungsordnung seines Gottes keineswegs widerspreche. Die Schlussfolgerung der Geistlichen, dass Den Rest des Beitrags lesen »
Schlagworte: Akzeptanz, Alfred Buß, Deutschland, Diskriminierung, Evangelische Kirche, Homosexualität als Defizit, Homosexuelle Kirche, Westfalen
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5. November 2009 von Adrian
Schlagworte: "Menschen bei Maischberger", ARD, Fernsehen, Homosexualität ist normal, Mit Adrian auf der Couch, Sat.1
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4. November 2009 von Adrian
Europa tritt in eine interessante neue Phase ein. Nicht nur, dass der tschechische Präsident Václav Klaus seine Abneigung gegen den Lissabon-Vertrag überwunden hat – wenn auch eher gezwungen – und dieser somit nun von allen EU-Mitgliedsstaaten angenommen wurde, kommt gleichzeitig vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein Urteil ins Haus geflattert, das dafür geeignet ist, das Selbstverständnis nicht weniger europäischer Staaten zu untergraben:
Ein christliches Kreuz im Klassenzimmer einer Staatsschule verletzt die Religionsfreiheit der Schüler. Sie nimmt zudem den Eltern die Freiheit, ihre Kinder nach ihren eigenen philosophischen Überzeugungen zu erziehen, und ist nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) vereinbar. Zu diesem Urteil kam der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am Dienstag in Straßburg. Die Richter gaben damit einstimmig einer Italienerin recht, die bis in höchste Instanzen mit dem Versuch gescheitert war, ihre Kinder in Räumen ohne religiöse Symbole unterrichten zu lassen. Das Urteil löste in Italien Entrüstung aus. Die Regierung in Rom kündigte Beschwerde gegen die Entscheidung an.
Das Urteil ist, aus meiner Sicht, an sich zu begrüßen, Den Rest des Beitrags lesen »
Schlagworte: EU, Homosexualität als Defizit, Homosexualität und Schule, Italien, Kirche und Staat, Kulturkonservatismus, Polen
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4. November 2009 von Adrian
Das Volk, „der große Lümmel“, hat den Homos mal wieder formvollendet in die Weichteile getreten. In Maine hat es die vom Parlament eingeführte Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare rückgängig gemacht. Der Bundesstaat an der an und für sich liberalen Ostküste hat mit dieser Entscheidung erneut seinen Ruf als konservativster Neuenglandstaat bestätigt.
Schlagworte: Demokratie, Homo-Hochzeit, Homosexualität als Defizit, Maine, Stolze Heteros, USA
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4. November 2009 von Adrian
Wer sich zu weit nach links bewegt, der kommt irgendwann ganz rechts an. Diese Weisheit haben erst kürzlich wieder eine Handvoll „Antiimperialisten“ in Hamburg bestätigt, als sie – ganz im Sinne linker totalitärer Tradition – die Aufführung eines ihnen nicht genehmen Filmes verhindern wollten:
Gezeigt werden sollte der 1972 entstandene Film „Warum Israel“ des französischen Filmemachers Claude Lanzmann, der vor allem durch seinen neunstündigen Dokumentarfilm „Shoah“ bekannt ist. Nach Angaben des Kinos im Stadtteil St. Pauli und der Veranstalter der geplanten Vorführung hatten etwa 15 Personen aus dem Umfeld einer antiimperialistischen Gruppe, dem internationalistischen Zentrum B5, den Zugang blockiert und die eintreffenden Besucher der Vorführung gefilmt und fotografiert.
Das ganze war natürlich nichts anderes, als eine berechtigte Kritik am faschistischen Apartheidstaat Israel, weshalb es auch logisch ist, dass die versammelten Antiimperialisten sich über die im Kino versammelten „Judenschweine“ und „Schwuchteln“ echauffierten, beides offenbar Hauptfeinde der künftigen sozialistischen Weltordnung.
Andererseits ist das schon logisch: Denn Juden sind nun mal irgendwie kapitalistisch (ich sage nur: „Ostküste“) und Schwule, hmmmm, wollen heiraten und sich somit in die reaktionären Arme der Bourgeoisie werfen. Ja, und wenn das nicht verwerflich ist, was denn dann?
Schlagworte: Antisemitismus, Die gute alte Linke, Hamburg, Homophobie ist Antifaschismus, Schwul sein ist voll scheiße
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3. November 2009 von Adrian
Diejenigen, die bislang noch niemals etwas von Arkadiusz Onyszko gehört haben, dürfen sich glücklich schätzen. Bis jetzt! Denn dieser, durchaus nicht unattraktive Mann, ist Fußballspieler beim dänischen Verein FC Midtjylland. In dieser Eigenschaft hat der gebürtige Pole kürzlich seine Autobiografie mit dem bezeichnenden Titel „Fucking Polack“ veröffentlicht. Anstatt sich allerdings über diesen Weg zu outen, und der Welt endlich den ersten aktiven offen schwulen Fußballspieler zu präsentieren, greift er ganz tief in genau jenes Klo, das vor ihm schon so viele benutzt haben: Den Rest des Beitrags lesen »
Schlagworte: Abgründe heterosexueller Ignoranz, Arkadiusz Onyszko, Arschlöcher, Homosexualität und Sport, Schwul sein ist voll scheiße, Stolze Heteros
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