Tag Archives: Schwulenrechte sind Rassismus

Antirassisten stoppen – Rassismus bekämpfen!

15 Mrz

Warum ruft GayWest zum Boykott einer Antirassismus-Konferenz auf?

  • Weil dort Israel als „Apartheidsstaat“ am Pranger steht, der palästinensische Terror jedoch mit keinem Wort erwähnt wird
  • Weil dort der Völkermord in Darfur nicht einmal erwähnt wird
  • Weil dort der Schutz „religiöser Gefühle“, vor allem von Moslems, höher bewertet wird als die Meinungsfreiheit
  • Weil dort Homophobie nicht als Diskriminierung bewertet wird
  • Weil die Zielrichtung der Konferenz antisemitisch und antiwestlich ist
  • Weil dort die Erstellung von Profilen von „terroristischen Gefährdern“ als islamfeindlich gilt
  • Weil man dort meint, Terrorismusbekämpfung fördere Rassismus
  • Weil man dort weder über Genitalverstümmelung noch über Steinigung reden will

Die Konferenz von der die Rede ist, ist die Weiterlesen

Linksruck beim ColognePride?

13 Feb

Das hat man nun also von der zunehmenden Kommerzialisierung der Schwulen- und Lesbenszene: Fickverbot beim CSD. Was, Sie sehen da keinen Zusammenhang? Dann fehlt Ihnen wohl das richtige Weltbild. Also: Wer darauf besteht, dass auch Schwule bei einem CSD sich an das Strafgesetzbuch zu halten haben, ist hetero-repressiv. Im Ergebnis, beklagt der Gay Dissenter, solle der CSD,

ein an den Vorstellung der Werbewirtschaft, der konservativen Kräfte und religiöser Vereinigungen orientiertes Fest werden, dass schwulenfeindlich eingestellten Menschen jeglicher Coleur wohlgefällt. Eine klinisch reine Party für alle, nur eben nicht mehr für schwule Menschen.

Die nämlich fühlen sich von der Werbewirtschaft nicht angesprochen, sind niemals konservativ und religiös schon gar nicht. Bei queer.de findet sich die dazugehörige Diskussion, ob wir überhaupt normal sein dürfen – und hier tobt sich tatsächlich eine Sittenpolizei aus, die jedem Homo vorschreiben will, gefälligst die schwule Sau zu sein, für die uns kaum noch jemand aus der Mehrheitsgesellschaft hält – oder ob es nicht unsere historische Pflicht ist, andersartig zu sein und zu bleiben. Was damit genau gemeint sein soll, bleibt unklar. Weiterlesen

Wissenschaftler unter sich

2 Dez

Auch Wissenschaftler wie die Psychologin und Pädagogin María do Mar Castro Varela von der Alice-Salomon-Hochschule kritisieren „rassistische Erklärungsmuster“ und beklagen, dass „Diskriminierungs- und Migrationserfahrungen“ junger Migranten als Grund für homophobe Einstellungen zu wenig berücksichtigt würden.

Da ist sie sich ja einig mit dem Diplom-Soziologen, dessen wissenschaftliche Methodik immer wieder so hervorgehoben wird – wodurch die mangelnde Stringenz der Argumentation jedoch nicht ausgeglichen wird.

Ideologie-Kuscheln mit Islamisten

30 Nov

Die Ahmadiyya-Gemeinde in Berlin-Pankow lädt heute zum Tag der offenen Tür ein. In der WELT-Notiz dazu heißt es:

Die Glaubensrichtung der Ahmadiyya Muslim Jamaat gilt in Fragen der Gleichberechtigung der Geschlechter als extrem konservativ und offen israelfeindlich.

Merkwürdig, als es noch um die Baugenehmigung für die Moschee ging, wurde allenthalben die liberale Ausrichtung der Ahmadiyya gelobt, wegen der sie vom islamischen Mainstream abgelehnt werde. Wer die durchaus vorliegenden Indizien für eine eher konservative Ausrichtung, über die auch hier ausführlich berichtet wurde, nicht verschwieg, galt damals schnell als Rassist. Vielleicht geraten manchen Leuten aber auch die Begriffe durcheinander – was heißt schon „liberal“, was „konservativ“? Und, by the way, sind nicht wir alle irgendwie konstruiert? Wer also als Schwuler unbedingt seine Sympathie für den Islam ausleben will, läßt Ahmadiyya am Besten rechts liegen und wendet sich der Freundschaft als Lebensweise zu. Dann hat es sich zwar ausgeschwult, aber islamisch kuscheln ist bestimmt noch drin, oder wenigstens Ideologie-Kuscheln mit Islamisten.

„Freundschaft als Lebensweise“. Wie Schwule, die nicht schwul sein wollen, ihr Heil im Islam suchen (Teil 2)

31 Okt

Teil 1

Die Bösen bei Klauda sind die Schwulen,

die sich als akzeptierte Minderheit im Rahmen gegebener Normen etablieren wollen,

die Guten die,

die – auch weil man sie nur um den Preis der Selbstverleugnung dazugehören lässt — den Mechanismus infrage stellen, der die Normen – und damit von ihnen abweichende Minderheiten – erst produziert.

Natürlich ist die Unterscheidung Unsinn. Warum sollte man denen einen Vorwurf machen, die akzeptiert werden und sich etablieren wollen? Warum gilt Identität plötzlich als Selbstverleugnung? Weiterlesen

„Freundschaft als Lebensweise“. Wie Schwule, die nicht schwul sein wollen, ihr Heil im Islam suchen (Teil 1)

30 Okt

Es gibt Thesen, die sind so absurd und zynisch, dass man ihnen am Besten so wenig wie möglich Aufmerksamkeit schenkt. Wenn ihre Begründer allerdings die ersten Bücher schreiben und anfangen, deutschlandweit daraus vorzulesen, kann es an der Zeit sein, das eine oder andere kritische Wort darüber zu verlieren. Georg Klauda ist so ein Fall. Der veröffentlichte unlängst „Die Vertreibung aus dem Serail. Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt“. Die erste Rezension des Buches ist ein großes Lob desselben und eignet sich daher vorzüglich auch für eine Kritik des Titels. Und die beginnt schon bei der Überschrift, in der es heißt, Klauda betreibe die

notwendige Kritik des schwulen Islam-Diskurses.

Einen solchen jedoch gibt es ebenso wenig Weiterlesen

Antirassistische Kundgebung ohne Teilnehmer: Typisch USA

7 Sep

So stellt sich der Deutsche seinen Ami vor kennt man ihn, den Ami: Rassistisch, unpolitisch oder – je nach Herkunft der eigenen Vorurteile – von den Schwulen beherrscht. Dabei hätte alles so schön werden können, letzten Sonntag in New York. Doch die angekündigte „Straight Pride“ fiel mangels Teilnehmern aus. Straight Pride?

Das Reggae-Labe TCOOO wollte mit der Veranstaltung „Heterosexuellen die Chance geben, zusammen zu kommen und ihren Stolz auf ihre Sexualität auszudrücken, indem sie Reggae-Musik und die Familie in Liebe und Eintracht feiert.“ Besonders wurde kritisiert, dass Lieder, in denen zur Gewalt gegen Schwule aufgerufen wird, verboten werden würden.

Sie wissen schon: Heterosexualität ist Antirassismus. Die Schwulen lassen diese Lieder ausschließlich deshalb verbieten, weil sie von Schwarzen gesungen werden:

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